Nach einer Überprüfung der EU-Wettbewerbshüter darf der IT-Gigant Microsoft das auf Spracherkennung spezialisierte Unternehmen Nuance kaufen.
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Das Logo von Microsoft an der Fassade eines Firmen-Standortes. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Microsoft darf nach einer Überprüfung der EU-Wettbewerbsbehörde Nuance kaufen.
  • Die Übernahme stelle keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken dar.

Microsoft darf das auf Spracherkennung spezialisierte Unternehmen Nuance kaufen. Die EU-Wettbewerbshüter sind zu dem Schluss gekommen, dass die milliardenschwere Übernahme keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken im Europäischen Wirtschaftsraum aufwirft. Die Übernahme wurde ohne Auflagen genehmigt, wie aus Angaben der EU-Kommission vom Dienstag hervorgeht.

Dies wird unter anderem damit begründet, dass Microsoft und Nuance sehr unterschiedliche Produkte anbieten. Konkurrenten, die mit ähnlicher Technologie wie Nuance am Markt sind, sind den Angaben der Kommission zufolge nicht auf Microsoft angewiesen.

Mit einem Umfang von knapp 20 Milliarden Dollar ist es die zweitgrösste Übernahme des Software-Riesen nach dem Kauf von Linkedin. Technik von Nuance wird unter anderem im Gesundheitswesen eingesetzt. Mediziner können damit etwa Unterhaltungen mit Patienten aufnehmen und direkt in elektronische Patientenakten einfügen.

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