Russischer Gastanker treibt im Mittelmeer

    Keystone-SDA
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    Malta,

    Im Mittelmeer treibt ein beschädigter Flüssiggas-Tanker aus Russland nach offiziellen Angaben ohne Besatzung auf die italienische Insel Lampedusa zu. Die Schifffahrtsbehörden des EU-Mitgliedslandes Malta warnten davor, dass der 277 Meter lange Tanker «Arctic Metagaz» mit seiner Ladung von Tausenden Tonnen Gas zur Gefahr für andere Schiffe werden könnte. Möglicherweise sei das Schiff auch manövrierunfähig.

    Gastanker
    Ein Gastanker. (Symbolbild) - keystone

    Maltas Ministerpräsident Robert Abela zufolge ist in Malta ein Notfallplan in Vorbereitung. Das Schiff befindet sich nach Angaben der dortigen Behörden aktuell etwa 110 Kilometer entfernt von Maltas Küste in internationalen Gewässern. Andere Schiffe wurden gewarnt, sich dem Tanker näher als fünf Seemeilen (etwa neun Kilometer) zu nähern. Von italienischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung dafür, dass das Schiff auf Lampedusa zutreibt.

    Der russische Tanker war am Dienstag vergangener Woche vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten. Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit einem unbemannten Drohnenboot angegriffen zu haben. Die Besatzung aus 30 Mann sei gerettet worden. Präsident Wladimir Putin sprach von einem «Terroranschlag».

    Die libysche Küstenwache hatte zunächst sogar berichtet, dass das Schiff untergegangen sei. Dann tauchten jedoch Fotos auf, die die schwer beschädigte «Arctic Metagaz» mit erheblicher Schlagseite zeigen sollen. Der Tanker kam nach russischen Angaben mit allen gültigen Papieren und gemäss internationaler Regeln aus dem russischen Hafen Murmansk.

    Zuletzt war es im Schwarzen Meer zu Vorfällen mit Handelsschiffen gekommen. Ukrainische Medien hatten Ende vergangenen Jahres bei Explosionen auf leeren Öltankern dort berichtet, dass Kiew für die Angriffe die Seedrohnen Sea Baby eingesetzt habe. Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Die Drohnenangriffe gelten als Teil des Abwehrkampfes der Ukraine.

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    Kommentare

    User #1279 (nicht angemeldet)

    Entsorgen und Putin die Rechnung schicken.

    User #1168 (nicht angemeldet)

    Wird ja wohl kein Problem sein den zu entsorgen.

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