In Irland werden die Preise für Alkohol angepasst. Darauf reagiert ein Bier-Geniesser und kauft kurzerhand 500 Dosen auf Vorrat, bevor die neuen Preise gelten.
Bier
Der Ire deckt sich mit einem Jahresvorat an Bier ein. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Irland werden die Mindestpreise für Alkohol angehoben.
  • Darauf reagiert ein Ire und deckt sich noch richtig ein.
  • Von seinem Lieblingsbier kauft er gleich 500 Dosen auf Vorrat.

Brendan ist Ire und leidenschaftlicher Biertrinker. Umso besorgter schaut er auf die Preisanhebung für alkoholische Getränke. Vor der Erhöhung kauft der Bier-Geniesser daher ein letztes Mal auf Vorrat ein.

Die neue Regelung trat am 4. Januar in Kraft. Gegenüber «Liveline» erklärt der Ire, wie der Megakauf zustande kam.

Trinken sie Alkohol?

«Am Tag vor der Preisanhebung hatte einer der kleineren Einzelhändler ein Spezialangebot für Guinness. Ich habe mich komplett eingedeckt.» Er habe nun ungefähr 500 Biere – diese würden den Jahresbedarf sicherlich abdecken.

Weiter erklärt Brendan, dass ihn die Preiserhöhung treffe. Für seinen Biervorrat habe er rund 450 Franken bezahlt. Um alle Bierdosen nach Hause zu schaffen, mussten er und ein Kollege zweimal fahren.

Mit den neuen Preisen hätte er mehr als das doppelte bezahlt.

Bier
Brendan mag das Bier von Guinness besonders gerne. - Keystone

Gesundheitssystem soll entlastet werden

Irland ist eines der wenigen Länder, das einen Grundpreis auf Alkohol erhebt. Zu diesem Entscheid äussert sich Gesundheitsminister Stephen Donnelly laut «ladbible.com» wie folgt: «Die Massnahme zielt darauf ab, schwere Erkrankungen und Todesfälle aufgrund von Alkoholkonsum zu verringern.»

Donnelly
Stephen Donnelly ist der irische Gesundheitsminister. - Instagram/@stephen_donnelly_wicklow

Ausserdem sollen dadurch die Belastungen der Gesundheitsdienste durch alkoholbedingte Krankheiten reduziert werden.

«In Schottland hat es funktioniert, und ich hoffe, dass es auch hier funktioniert», meint Donnelly abschliessend.

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