Joey Kelly: «Kelly Family hatte Schwarzkonto in der Schweiz»

Gerry Reinhardt
Gerry Reinhardt

Irland,

Joey Kelly spricht in einem Podcast über die Kassen der «Kelly Family». Er sagt: Die Familie habe ein vor Steuern verstecktes Konto gehabt.

Joey Kelly
Joey Kelly von der Kelly Family sagt, dass sie in der Schweiz ein Schwarzkonto hatten. - keystone/instagram

Das Wichtigste in Kürze

  • Joey Kelly sagt im Podcast «Des Isses!»: «Wir hatten ein Schwarzkonto in der Schweiz.»
  • Er erklärt, das Thema sei verjährt, weil er damals noch ein Kind gewesen sei.
  • Die Familie habe Münzen auf dem Hausboot gelagert und dafür einen leeren Tank gefüllt.

«Heute hau ich alles raus», sagt Joey Kelly (53) im Podcast «Des Isses!». Dann kommt der Satz, den die Fans so noch nie gehört haben: «Wir hatten ein Schwarzkonto in der Schweiz.»

Also ein Bankkonto, welches nirgends deklariert und so sicher vor Steuern gewesen war. Illegal!

Kelly schiebt gleich nach, warum er das überhaupt erzählt. Es sei verjährt, und er sei damals noch ein Kind gewesen.

Was genau über das Konto lief, lässt er offen. Aber die Aussage zeichnet ein Bild davon, wie chaotisch und gleichzeitig erfolgreich dieses Familien-Business zeitweise gewesen sein muss.

Bargeld, Kassetten und ein Hausboot voller Münzen

Bevor die «Kelly Family» zur Marke wurde, spielte sie auf der Strasse. Joey Kelly beschreibt Tage mit 5’000 D-Mark Einnahmen und andere mit bis zu 30’000. In heutiger Kaufkraft wären das grob rund 4’700 bis 28’200 Franken pro Tag.

Warst du früher Kelly-Family-Fan?

Dazu kam der Direktverkauf von Kassetten, LPs und CDs an die eigene Fanbase. Laut Kelly ergab das schon Jahre vor dem kommerziellen Durchbruch Umsätze von rund 1,4 Millionen D-Mark pro Jahr. Das entspricht kaufkraftbereinigt etwa 1,31 Millionen Franken.

Leerer Tank als Münzdepot

Und dann diese Münz-Geschichte: Auf dem Hausboot sollen Münzen gehortet worden sein, am Ende angeblich im Wert von über einer Million D-Mark. Das wären heute rund 939’000 Franken.

Kelly erzählt, sie hätten dafür sogar einen leeren Tank als Lager genutzt. Das tägliche Tragen zur Bank sei irgendwann Training gewesen.

Vom Strassenact zur Chart-Macht, auch in der Schweiz

Die «Kelly Family» war lange ein Wanderzirkus aus Musik, Familie und Selbstvermarktung. Jahrelang spielten die Geschwister auf der Strasse, verkauften ihre Tonträger direkt aus der Hand, bis 1994 der grosse Hit kam.

Joey Kelly Kelly Family
Die Kelly Family mit Barby Kelly(2.v.l.) in den 1990er-Jahren auf ihrem Album-Cover «Over The Hump». - zVg

Das Album «Over the Hump» mit dem Song «An Angel» wurde zum Durchbruch. In der Schweizer Jahreshitparade 1995 steht die Platte sogar auf Platz 1.

Wer zur «Kelly Family» gehörte und wo Joey stand

Kern der Band waren die neun Geschwister, dazu die Eltern in den frühen Jahren. In der Hochphase prägten die Kellys mit ihrem Mix aus Pop, Folk und viel Live-Energie eine ganze Teenie-Generation.

Joey Kelly war nicht einfach der Typ, der mitlief. Er spielte Instrumente und war im Familienbetrieb auch für Führung und Tournee-Organisation zuständig.

Heute ist er zusätzlich als Unternehmer und Extremsportler bekannt, was seinen Ruf als eiserner Durchbeisser noch verstärkt.

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Kommentare

User #1042 (nicht angemeldet)

Ja, Schande über die Kellys...Nein, Spass bei Seite...Die Frage ist doch, wer von all den Reichen, die nicht in der Schweiz leben haben denn hier kein Konto...Es bietet sich einfach an...

User #5065 (nicht angemeldet)

So so. Die Banknoten auch mit Geschmäcke? Die hatten doch so einen MIEV früher ….

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