Bier

    Bierabsatz sinkt weiter – weil die Stammtische aussterben?

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Talfahrt am Schweizer Biermarkt setzt sich fort: Im Braujahr 2024/25 sank der Bierabsatz inklusive alkoholfreier Biere um 1,8 Prozent.

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    Die Menge verkaufter Biere inklusive alkoholfreier Varianten sank im Braujahr 2024/25 um 1,8 Prozent auf 4,72 Millionen Hektoliter. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Braubranche verzeichnet weiterhin rückläufige Absätze.
    • Im Braujahr 2024/25 sank der Bierabsatz inklusive alkoholfreier Biere um 1,8 Prozent.
    • Auch nimmt der Boom der Craft-Biere ab.

    Die Talfahrt am Schweizer Biermarkt geht weiter. Im vergangenen Braujahr 2024/25 (per Ende September) schrumpfte der Bierabsatz inklusiv alkoholfreier Biere um 1,8 Prozent auf 4,72 Millionen Hektoliter.

    Dabei nimmt der Boom der Craft-Biere ab. Die Nachfrage nach traditionellen Bierstilen wie Lager, Helles und vermehrt Pils steigt wieder. Das gab der Schweizer Brauerei-Verband (SBV) am Mittwoch vor den Medien in Zürich bekannt.

    In den Zahlen ist erstmals alkoholfreies Bier eingerechnet. Im Gegensatz zum alkoholhaltigen Bier wuchs der Ausstoss des alkoholfreien Biers um 13 Prozent auf 353'307 hl. Damit kletterte der Anteil des alkoholfreien Biers auf 7,5 Prozent nach 7,0 Prozent im Vorjahr.

    Ohne die alkoholfreien Biere sieht es noch trüber aus. Der Absatz des Biers mit Alkohol ist um 2,8 Prozent auf 4,37 Millionen Hektoliter gesunken.

    Bierabsatz verschiebt sich vom Gastgewerbe in den Handel

    Weiter gelitten hat die Gastronomie. Der Gastronomie-Anteil im Bierabsatz sank von 31,4 Prozent im Vorjahr auf aktuell 30,7 Prozent. Die Leute kaufen also vermehrt ihr Bier im Laden.

    Zur Erinnerung: Vor 20 Jahren war das Verhältnis noch ausgeglichen.

    «Vor allem ländliche und getränkelastige Restaurants kämpfen mit schwindenden Gästezahlen und somit um das Überleben», schrieb der Verband. Wenn dann noch Coronakredite beglichen werden müssen, werde es für viele eng.

    Trinkst du gerne Bier?

    Hinzu komme, dass der Stammtisch generationenbedingt unter Druck sei und im wahrsten Sinne des Wortes allmählich aussterbe, schrieb der Brauerei-Verband: «Vergleichbares kommt nicht nach.»

    Auch das veränderte Freizeit-, Ausgangs- und Konsumverhalten der Bevölkerung sei ein wichtiger Grund für die aktuell negative Entwicklung.

    Die Menschen würden sich vermehrt ins Private zurückziehen, erklärte der SBV. Gerade die 14- bis 29-Jährigen gingen weniger an Feste oder in Clubs. Die Freizeit verlagert sich stärker zu individuellen und digitalen Aktivitäten.

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    Kommentare

    User #3642 (nicht angemeldet)

    Das ist es auch Gut

    User #2781 (nicht angemeldet)

    Nein...das Bier ist zu Teuer, das ist mit ein Grund, dass weniger getrunken wird! Ist übrigens auch beim Kaffee so und sonstigen Restaurant besuchen. Man kann sich immer weniger leiten.

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