Eine australische Künstlerin hat anlässlich des «Movembers» einen besonderen Stoff für einen Anzug hergestellt: Dieser besteht unter anderem aus Barthaaren.
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Die verwendeten Schnurrbart-Haare wurden in Barbershops in Australien gesammelt. (Symbolbild) - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Modeunternehmen Politix bringt einen Anzug aus Schnauz-Haaren auf den Markt.
  • Der Stoff wurde von der Künstlerin Pamela Kleemann-Passi entworfen.
  • Das Projekt fand im Rahmen vom «Movember» statt.

Eine haarige Angelegenheit!

Anlässlich des «Movembers» spannen die australische Künstlerin Pamela Kleemann-Passi und das Modeunternehmen Politix zusammen: Aus dieser Kooperation hervorgegangen ist der sogenannte «Politix Movember Australia Mo-Hair Suit».

Daran besonders: Der von der Künstlerin hergestellte Stoff ist «eine präzise und sorgfältige Kombination aus Schnurrbarthaar und Baumwolle». Dies schreibt Politix in einem Facebook-Post. Anschliessend wurde das Muster des Anzugs zugeschnitten. Paul Burden, Designchef bei Politix, entwickelte mit seinem Team dann den scharf geschnittenen Einreiher: «Mit haarigen Knöpfen und allem drum und dran».

Die von Kleemann-Passi verwendeten Schnauz-Haare wurden von verschiedenen australischen Barbershops geliefert, wie sie gegenüber dem Sender «ABC» erklärt. Hunderte Männer hätten ihre Haare zur Verfügung gestellt. Vor der Verarbeitung seien diese natürlich gewaschen worden.

Würden Sie Kleidung aus Schnauz-Haaren tragen?

Den «Movember» nehmen einige Männer zum Anlass, sich Bärte wachsen zu lassen. Die Aktion soll Bewusstsein für gesundheitliche Probleme bei Männern – beispielsweise Prostatakrebs – schaffen.

Mit ihrem Projekt will Kleemann-Passi ebenfalls einen Beitrag dazu leisten.

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