Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf 2207 gestiegen.
Mexikanische Feuerwehrleute arbeiten bei einem Such- und Rettungseinsatz in den Trümmern eines Gebäudes in Les Cayes. Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf 2207 gestiegen. Das teilte der Zivilschutz des Karibikstaates am Sonntag mit. Foto: Matias Delacroix/AP/dpa
Mexikanische Feuerwehrleute arbeiten bei einem Such- und Rettungseinsatz in den Trümmern eines Gebäudes in Les Cayes. Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf 2207 gestiegen. Das teilte der Zivilschutz des Karibikstaates am Sonntag mit. Foto: Matias Delacroix/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Matias Delacroix

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zahl der Todesopfer nach den Erdbeben in Haiti steigt weiter an.
  • Zu den aktuell 2207 bestätigten Todesfällen kommen 344 noch immer vermisste Menschen.
  • Die gesendeten Hilfslieferungen haben noch immer nicht alle Regionen erreicht.

344 weitere Menschen werden zudem noch immer vermisst, wie der Zivilschutz des Karibikstaates am Sonntag mitteilte.

Über 12 000 Menschen wurden demnach bei dem Beben der Stärke 7,2 im Südwesten des Landes vor gut einer Woche verletzt und mehr als 52 000 Häuser zerstört.

Hilfslieferungen blockiert

Unterdessen trafen immer mehr Hilfslieferungen und Einsatzkräfte in Haiti ein. Am Wochenende erreichte die «USS Arlington» der US-Marine die haitianische Küste und brachte Ärzte, Pfleger und medizinisches Gerät, zwei Hubschrauber und 200 Marines an Land.

Haiti earthquake aftermath
In kurzfristig errichteten Notunterkünften leben immer noch Tausende Menschen. - keystone

Die US-Hilfsorganisation Samaritan's Purse eröffnete in Les Cayes ein Feldkrankenhaus und behandelte erste Patienten. Auch ein Team der deutschen Hilfsorganisation I.S.A.R Germany mit 33 Ärzten, Pflegekräften und Sanitätern sowie elf Tonnen Material ist mittlerweile in Haiti eingetroffen.

Allerdings hat viele Menschen die Hilfe noch immer nicht erreicht. Die Strassen und Brücken zum Katastrophengebiet sind teilweise zerstört, zudem kontrollieren kriminelle Banden die Aussenbezirke der Hauptstadt Port-au-Prince.

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