Erdbeben

    Vulkan nach massivem Erdbeben in Kamtschatka ausgebrochen

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    Russland,

    Wenige Tage nach einem starken Erdbeben bricht der Vulkan Krascheninnikow in Kamtschatka nach über 450 Jahren erstmals wieder aus.

    vulkan
    Der Vulkan Kljutschewskoj auf der Halbinsel Kamtschatka ist ähnlich wie auf diesem Bild wieder ausgebrochen. (Archivbild) - dpa

    Nach einem starken Erdbeben vor der Ostküste Russlands ist in Kamtschatka der Vulkan Krascheninnikow erstmals seit 600 Jahren wieder ausgebrochen. Der Vulkan spuckte eine bis zu 6000 Meter hohe Aschewolke aus, die sich ostwärts in Richtung Pazifik bewegte.

    Die Gegend auf dem Weg der Wolke ist unbewohnt, jedoch wurde die Warnstufe für den Flugverkehr erhöht, wie «puls24» berichtet. Die letzte Aktivität des 1856 Meter hohen Krascheninnikow liegt nach Angaben des Vulkanismusprogramms der US-Forschungsinstitution Smithsonian im Jahr 1550.

    So bestätigt es laut «CNN» Olga Girina, Leiterin des Instituts für Vulkanologie und Seismologie in Kamtschatka.

    Vulkan Kljutschewskoi bereits 18 Mal ausgebrochen

    Kurz vor dem Ausbruch des Kraschennikows kam es zu einer Eruption des Kljutschewskoi, des höchsten aktiven Vulkans Eurasiens.

    Kljutschewskoi brach am Mittwoch aus und zeigte starkes Glühen sowie Lavaströme an seiner Flanke.

    Warst du schon einmal in Russland?

    Seine Eruptionen sind vergleichsweise häufig; seit 2000 erlebte er bereits 18 Ausbrüche, berichtet die «Deutsche Welle». Das schwere Erdbeben vor Kamtschatka löste zudem Tsunami-Warnungen aus.

    Gebäude blieben intakt

    Die Kurilen-Inselgruppe wurde von Nachbeben erschüttert, und Tsunami-Wellen bis zu vier Meter Höhe wurden registriert. Trotz der Stärke des Bebens von 8,7–8,8 verlief die Situation in der Region verhältnismässig glimpflich.

    Gebäude hielten stand, Verletzte wurden versorgt. Die Vulkanausbrüche stehen laut «Reuters> nach Einschätzung von Experten in Zusammenhang mit dem Erdbeben.

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    Kommentare

    User #5307 (nicht angemeldet)

    Pünktlich zum menschengemachten Klimawandel...

    User #1958 (nicht angemeldet)

    Super es trifft die richtigen, Fossile Brennstoffe helfen das Klima zu verändern, tektonische Platten bewegen sich und Vulkane wachen auf.

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