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UNHCR: Bereits rund 14'000 Flüchtlinge aus dem Sudan in Europa

Keystone-SDA
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Kenia,

Mit etwa 11,6 Millionen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen hat der Bürgerkrieg im Sudan die nach UN-Angaben grösste humanitäre Krise der Welt ausgelöst.

Sudan Flüchtige
Sudanesische Frauen, die aus El-Fasher vertrieben wurden, waschen Kleidung und hängen sie am Sonntag, dem 16. November 2025, im neu errichteten Lager El-Afadh in Al Dabbah im Nordstaat des Sudan an einem Baum zum Trocknen auf. - keystone

Etwa 4,5 Millionen Menschen sind aus dem Sudan in die Nachbarstaaten geflüchtet – doch mangelnde Perspektiven und die Ungewissheit über ein Ende des seit drei Jahren andauernden Krieges trieben viele von ihnen weiter, sagte Mamadou Dian Balde, Regionaldirektor des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Nairobi.

«Menschen kommen in Griechenland an, in Italien, in Spanien.» Bisher seien bereits knapp 14.000 Geflüchtete aus dem Sudan in Europa über das Mittelmeer eingetroffen. Mehr als eine halbe Million ist bereits in Libyen.

«Tatsache ist, wenn es keine Investitionen in den (Nachbar-)Ländern gibt, die Flüchtlinge aufgenommen haben und bereits teilen, was sie haben, werden die Leute weiterziehen», sagte Balde kurz vor der dritten internationalen Sudan-Konferenz am Mittwoch in Berlin.

«Wenn sie nichts zu verlieren haben, was sollen sie sonst tun?» Wer glaube, dass der Konflikt weitergehe, ohne die Stabilität der übrigen Staaten in der Region zu beeinflussen, mache einen grossen Fehler.

Mit Blick auf die grossen Finanzierungslücken für die Hilfsprogramme für die sudanesischen Flüchtlinge betonte Balde, wer nicht wolle, dass die Menschen in die eigenen Länder kommen, investiere besser in die Aufnahmeländer und die dortigen Unterkünfte für Geflüchtete.

«Dann können wir den Appetit der Menschen auf die gefährliche Weiterreise eindämmen und die Gefahr, dass sie in die Hände von Menschenhändlern geraten.»

Angesichts der grossen Not der Flüchtlinge innerhalb und ausserhalb des Sudans sowie massiver Gewalt besonders gegen Frauen und Mädchen müsse die humanitäre Hilfe aufgestockt werden, forderte Balde.

«In den 27 Jahren meiner Arbeit habe ich nichts Vergleichbares gesehen, so massive Menschenrechtsverletzungen und sexuelle Gewalt

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