Krieg

Trump: Für morgen geplanter Angriff auf den Iran abgesagt

Vivian Balsiger
Vivian Balsiger, Simon Binz

USA,

Der brüchige Waffenstillstand im Iran-Krieg ist durch neue Kämpfe erneut erschüttert worden, während die Friedensgespräche weiter feststecken.

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US-Präsident Donald Trump. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lage im Nahen Osten bleibt trotz Waffenstillstands-Abkommen unsicher.
  • Laut Donald Trump will China den USA in der Region helfen.
  • Der Waffenstillstand zwischen dem Libanon und Israel wurde verlängert.

Zwischen dem Iran und den USA gilt weiterhin eine Waffenruhe. Zu einer Einigung konnten sich Teheran und Washington nicht durchringen, dafür drohen sie sich gegenseitig. Vor allem die weiterhin blockierte Strasse von Hormus und die Zukunft des Atomprogramms sorgen für Diskussionen.

Donald Trump hatte zuletzt China einen Besuch abgestattet. Der Krieg im Iran und die wichtige Meerenge gehören zu den Themen auf der Agenda. Am Freitag reiste der US-Präsident wieder zurück nach Washington.

Glaubst du an baldigen Frieden im Nahen Osten?

Die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wurde um weitere 45 Tage verlängert, Gespräche sind geplant. Dennoch gibt es täglich gegenseitige Angriffe mit Opfern auf beiden Seiten.

Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden über alle Entwicklungen im Nahen Osten:

Trump: Habe für morgen geplanten Angriff auf den Iran abgesagt

21.50:

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben einen angeblich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt. Er habe das Militär der Vereinigten Staaten angewiesen, die Attacke nicht durchzuführen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.

Gleichzeitig soll das Militär demnach «jederzeit» bereit sein, einen umfassenden grossangelegten Angriff zu beginnen, falls keine akzeptable Vereinbarung mit dem Iran erzielt werde.

Trump schrieb weiter, er sei von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gebeten worden, den geplanten Militärschlag vorerst auszusetzen, da es derzeit ernsthafte Verhandlungen gebe. Er habe aus Respekt vor dieser Bitte entsprechend gehandelt.

Gleichzeitig erklärte Trump, derzeit liefen «ernsthafte Verhandlungen» über einen möglichen Deal, der für die USA «sehr akzeptabel» sei – einschliesslich der Forderung nach «KEINEN ATOMWAFFEN FÜR DEN IRAN».

Trump hatte zuvor nochmals den Druck auf Iran erhöht und mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gedroht. «Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben», hatte er ebenfalls auf Truth Social geschrieben.

Kommentare

User #7223 (nicht angemeldet)

Ohne massiven äusseren Druck wird sich im Iran nichts bewegen. Wenn die Revolutionsgarden und das Militär ihre volle Stärke ausspielen können, sieht es düster aus für jede Form eines freien, offenen Iran. Die Hoffnung vieler liegt deshalb darauf, dass die USA und Israel die Machtapparate des Regimes militärisch entscheidend schwächen.

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