Katarische Gasanlage brennt nach iranischem Angriff
Vor bald zwei Wochen griffen die USA und Israel den Iran an, der grossflächig zurückschlug. Die für den Öl-Handel wichtige Strasse von Hormus ist blockiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und Israel greifen weiterhin Ziele im Iran und Libanon an.
- Der Iran schlägt zurück und bombardiert auch die Golfstaaten.
- Wegen der Eskalation im Nahen Osten sind die Benzin-Preise stark angestiegen.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu: Nach Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran reagiert Teheran mit Gegenschlägen und Drohungen gegen Schifffahrt und Militärbasen in der Region. Besonders die Seeschlacht um die wichtige Handelsroute, die «Strasse von Hormus», verschärft sich.
Weltweit machen sich Regierungen derweil vor allem besonders um den weiterhin hohen Ölpreis grosse Sorgen. US-Präsident Donald Trump hat schon mehrfach versucht, einen Einfluss darauf zu nehmen und ein baldiges Kriegsende erwähnt, doch konkrete politische Ziele der USA bleiben unklar.
Am Dienstag gab Israel ausserdem die Tötung des iranischen Spitzenfunktionärs Ali Laridschani bekannt. Experten warnen, dass mit ihm eine zentrale Vermittlerfigur weggefallen ist und der Krieg dadurch länger dauern könnte.
Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine neue Entwicklung:
Macron fordert Aussetzen von Angriffen auf Energieanlagen
00.50: Nach einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump und dem Emir von Katar zum Iran-Krieg fordert Frankreich ein Aussetzen der Angriffe auf Anlagen des Öl- und Gas-Sektors. Das sei im gemeinsamen Interesse, schrieb Staatschef Emmanuel Macron auf der Plattform X.
Auch die Wasserversorgung dürfe nicht zum Ziel werden. «Die Zivilbevölkerung und ihre grundlegenden Bedürfnisse müssen, genauso wie die Energieversorgung, vor der militärischen Eskalation geschützt werden», erklärte er weiter.
Mann bei iranischem Angriff in Israel getötet
23.39: Bei einem iranischen Raketenangriff ist in Israel ein Mann ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handle es sich um einen ausländischen Arbeiter, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.
Er sei durch Splitter lebensgefährlich verletzt und schliesslich für tot erklärt worden. Aus welchem Land der Mann stammt, war zunächst unklar. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge in Zentralisrael.
Palästinenserinnen bei iranischem Raketenangriff getötet
22.38: Bei einem iranischen Raketenangriff im Westjordanland sind palästinensischen Angaben zufolge drei Frauen getötet worden. Sieben weitere Palästinenserinnen seien verletzt worden, eine von ihnen schwebe in Lebensgefahr, teilte der palästinensische Rote Halbmond mit. Laut der Nachrichtenagentur Wafa wurde ein Schönheitssalon in dem Ort Beit Awa südwestlich von Hebron getroffen.
Israels Armee greift erstmals Ziele im Nordiran an
23.21: Israels Luftwaffe greift Armeeangaben zufolge erstmals seit Kriegsbeginn Ziele im Norden des Irans an. Das Militär habe begonnen, dort Ziele ins Visier zu nehmen, teilte die Armee am Abend mit. Laut früheren Angaben stehen bei den Angriffen vor allem Ziele der iranischen Führung im Fokus.
Israelische Medien hatten zuvor berichtet, Israels Luftwaffe habe erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer, das an den Norden des Landes grenzt, angegriffen. Israels Armee bestätigte das nicht explizit, erklärte aber, dass sich bei ihren aktuellen Angriffen auch auf Geheimdienstinformationen der Marine stütze. Weitere Einzelheiten nannte sie zunächst nicht.
Erster Hisbollah-Angriff auf Südisrael seit Kriegsbeginn
22.05: Die libanesische Hisbollah-Miliz hat erstmals seit Kriegsbeginn den Süden Israels angegriffen. In israelischen Orten in der Nähe des Gazastreifens sowie in der Stadt Aschkelon heulten am Abend die Warnsirenen.
Israels Armee bestätigte auf Anfrage, dass die Hisbollah dafür verantwortlich sei. Auch mehrere israelische Medien berichteten darüber.

Die vom Iran unterstützten Schiitenorganisation feuerte am Abend ebenfalls erneut Raketen auf den Norden Israels, der an den Libanon grenzt. Auch in der Küstenmetropole Tel Aviv war eine Explosion in der Ferne zu hören. Dort gab es aber keinen Raketenalarm. Berichte über Schäden oder Verletzte nach den neuen Angriffen gab es zunächst nicht.
Saudi-Arabien: Abschuss von Rakete über Riad – vier Verletzte
21.45: In Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad sind offiziellen Angaben zufolge vier Menschen durch herabstürzende Trümmer einer ballistischen Rakete verletzt worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf einen Sprecher des Zivilschutzes.
Die Trümmer seien auf ein Wohngebiet in Riad gefallen. Dabei sei zudem geringer Sachschaden entstanden. Der Sprecher sagte weiter, Versuche, zivile Ziele anzugreifen, stellten einen klaren Verstoss gegen das Völkerrecht dar.
Berichte: Israel greift erstmals iranische Marineschiffe an
21.33: Israels Luftwaffe hat israelischen Berichten zufolge erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer ins Visier genommen. Der TV-Sender N12 sprach von einem «ungewöhnlichen Angriff» in der nordiranischen Hafenstadt Bandar Ansali und berief sich auf israelische Sicherheitskreise.
Auch die Nachrichtenseite «ynet» und der Sender Kan 11 meldeten einen Angriff auf Ziele der iranischen Marine. Israels Armee äusserte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten.
Iran sieht «neue Eskalationsstufe»
20.10: Irans Präsident Massud Peseschkian warnt nach Angriffen auf die Energieinfrastruktur vor einer weiteren Eskalation. Auf der Plattform X schrieb er, diese «aggressiven Handlungen» würden Israel, den USA sowie deren Verbündeten keinen Vorteil bringen, sondern die Lage verschärfen. Sie könnten «unkontrollierbare Folgen» haben, die sich weltweit auswirken.
Parlamentspräsident, Mohammed Bagher Ghalibaf, erklärte auf X, es habe eine neue Eskalationsstufe begonnen. Das Prinzip «Auge um Auge» gelte.

Ein Sprecher der Kommandozentrale der Streitkräfte sagte laut der staatlichen Rundfunkagentur, das Militär habe wiederholt davor gewarnt, dass der Iran den Krieg ausweiten werde, sollte seine Energieversorgung angegriffen werden. «Wartet auf die Reaktion des Irans», sagte der Sprecher.
Zuvor hatte Israels Luftwaffe Anlagen der Gasindustrie am Persischen Golf angegriffen. Das Gasfeld «South Pars», das der Iran und Katar ausbeuten, ist die weltweit grösste bekannte Gasreserve und liefert rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung.
Feuer auf katarischer Gasanlage
19.50: Nach einem iranischen Angriff ist auf der katarischen Gasanlage Ras Laffan Feuer ausgebrochen. Dies teilen das Innenministerium Katars und das staatliche Energieunternehmen mit. Der Zivilschutz steht demnach im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.
Iran-Krieg blockiert medizinische Hilfslieferungen
19.30: Wegen des Iran-Kriegs verzögert sich nach Angaben einer Hilfsorganisation derzeit der Transport von medizinischen Hilfsgütern für rund 400'000 Kinder. Der Konflikt blockiere wichtige Lieferwege und verzögere lebensrettende medizinische Lieferungen, teilte die Kinderhilfsorganisation Save the Children mit. Luft-, See- und Landwege seien unterbrochen.
Die betroffenen Hilfslieferungen seien für Familien im Sudan, Jemen und Afghanistan bestimmt, hiess es weiter. Die Helfer erwarten, dass die Transportkosten bis zu 50 Prozent steigen könnten, da Hilfsgüter in einigen Fällen umgeleitet werden müssten.
London beschafft mehr Lenkwaffen für Streitkräfte am Golf
19.05: Zur Unterstützung der unter iranischem Beschuss stehenden Golfstaaten beschafft das britische Militär weitere Lenkwaffen. Das Verteidigungsministerium bestätigte der Nachrichtenagentur PA die Pläne für zusätzliche Lenkflugkörper des Typs Martlet, die demnach in den vergangenen Wochen eingesetzt wurden, um Drohnen aus dem Iran abzuschiessen.
«Die wahllosen Angriffe Irans stellen eine Bedrohung für Grossbritannien, unsere Verbündeten und unsere Partner in der Region dar», sagte Verteidigungsminister John Healey. Die britischen Streitkräfte befinden sich in dem Konflikt laut britischer Darstellung in einem Defensiveinsatz. Unter anderem fangen britische Kampfflugzeuge Drohnen und Raketen ab.
Iran dämmt Brände nach Angriff auf Gasanlagen ein
17.45: Nach Luftangriffen auf Anlagen der Gasindustrie am Persischen Golf ist die Lage nach iranischen Angaben unter Kontrolle. Laut Nachrichtenagentur Fars erklärte der Gouverneur der Provinz Asalujeh, dadurch ausgelöste Brände seien eingedämmt worden.

Das Feuer, das noch brenne, stehe mit verbliebenen Gasen in den Leitungen in Zusammenhang, hiess es weiter. Sobald diese geleert seien, würden die Flammen von selbst erlöschen. Für die Bevölkerung umliegender Städte bestehe keine Gefahr.
WHO: Rund 2.300 tote Zivilisten im Nahen und Mittleren Osten
16.24: Im Krieg im Nahen und Mittleren Osten sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang mehr als 2.300 Zivilisten ums Leben gekommen. Mehr als 1.400 Tote seien im Iran gemeldet worden, fast 900 im Libanon und 20 in Israel.
Merz zum Iran-Krieg: «Wir hätten abgeraten»
16.03: Vor dem EU-Gipfel in Brüssel hat der deutsche Kanzler Friedrich Merz seine Kritik am Krieg der USA und Israels gegen den Iran und seine Absage an eine deutsche Beteiligung bekräftigt.

In einer Regierungserklärung im Bundestag in Berlin machte er klar, dass Deutschland sich gegen den Angriff gestellt hätte, wenn es vorher konsultiert worden wäre.
«Wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen», sagte Deutschlands Regierungschef. Bei seinem Besuch in Washington vor gut zwei Wochen hatte Merz noch gesagt, er wolle die USA in dieser Frage nicht belehren.
Ölpreise steigen wieder deutlich
16.01: Die Ölpreise haben am Mittwoch nach Angriffen auf Gasanlagen des Irans kräftig zugelegt.

Am Nachmittag kostete Rohöl der Sorte Brent 108,25 Dollar und damit etwa viereinhalb Prozent mehr als am Vortag.
Katar: Israels Angriff auf Gasanlagen «unverantwortlich»
16.00: Katar hat Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie am grössten Gasfeld der Welt verantwortlich gemacht und diesen scharf verurteilt.
Es handle sich um einen «gefährlichen und unverantwortlichen Schritt inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region.
Leavitt: Strasse von Hormus für US-Energieversorgung nicht nötig
15.42: Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nach den Worten von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt nicht auf die Strasse von Hormus zur Sicherung der eigenen Energieversorgung angewiesen.

«Wir wollen, dass die Strasse offen für den weltweiten Ölmarkt ist, damit Preise stabilisiert werden und wieder sinken», sagte sie dem US-Sender Fox News.
Leavitt zufolge stehen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Aussenminister Marco Rubio weiterhin im Austausch mit europäischen und arabischen Verbündeten, um sie stärker bei der Sicherung der Meerenge südlich des Irans einzubinden. «Dies liegt mehr in ihrem Interesse als im Interesse der Vereinigten Staaten», sagte sie weiter.
Nach Angriff auf Irans Gasindustrie droht weitere Eskalation
15.37: Nach Angriffen auf seine Gasindustrie droht der Iran im Krieg mit Israel und den USA, seinerseits Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar zu attackieren.
Die Militärführung begründete dies damit, dass zivile und lebenswichtige Infrastruktur angegriffen worden sei, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Die Zeit begrenzter Gefechte sei vorbei.

Das Kriegspendel bewege sich in Richtung eines «umfassenden Wirtschaftskriegs». Sollten die Revolutionsgarden ihre Drohung wahr machen, Einrichtungen der Energieindustrie in den Nachbarländern anzugreifen, würden diese noch weiter in den Krieg mit hineingezogen.
Iran droht nach Angriff auf Gasindustrie mit Vergeltung
14.35: Nach einem israelischen Angriff auf Irans Gasindustrie hat die Militärführung des Landes mit Vergeltung gedroht. «Diese Angriffe auf zivile und lebenswichtige Infrastruktur des Irans sind kein militärischer Sieg, sondern ein politischer Selbstmord», hiess es in einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Erklärung.
Die Zeit begrenzter Gefechte sei vorbei. Das Kriegspendel bewege sich in Richtung eines «umfassenden Wirtschaftskriegs».

Als mögliche Ziele für einen Vergeltungsangriff nannte der staatliche iranische Rundfunk Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar.
«Diese Einrichtungen sind zu direkten und legitimen Zielen geworden und werden in den kommenden Stunden angegriffen werden», hiess es in einer Mitteilung der Revolutionsgarden. Die Streitmacht rief die Bewohner mehrerer Anlagen zur Flucht auf.
Medien: Israel greift iranische Gasindustrie an
14.07: Israel hat im Krieg gegen den Iran Medienberichten zufolge Teile der Gasindustrie am Persischen Golf bombardiert. Betroffen seien petrochemische Anlagen bei der Industriestadt Asalujeh, berichteten die Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr. Die Bombardierungen könnten weiteres Eskalationspotenzial in dem Krieg haben.
Die Zeitung «Times of Israel» meldete unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Luftwaffe die iranische Gasproduktion im Süden des Landes angegriffen habe, darunter die grösste derartige Anlage in der Provinz Buschehr. Laut dem Portal «Axios», das sich ebenfalls auf Regierungskreise bezog, sollen die Attacken mit den USA abgestimmt und koordiniert gewesen sein.

Bei Asalujeh am Persischen Golf liegt mit «South-Pars» das grösste Gasfeld der Welt, das sich der Iran mit Katar teilt. Die Region ist zentral für den iranischen Energiesektor und deckt etwa 70 Prozent der heimischen Gasversorgung.
Mehrere Industriebereiche der Gasförderung seien getroffen worden, berichtete Tasnim unter Berufung auf den Vizegouverneur der Provinz Buschehr. Die Behörden warnten die Bevölkerung davor, sich den attackierten Orten zu nähern.
Die Ölindustrie im Iran ist vor allem in der weiter westlich gelegenen Provinz Chusestan angesiedelt. Die iranische Staatsführung erzielt durch den Ölverkauf ihre wichtigsten Einnahmen – mit China als bedeutendstem, wenn auch inoffiziellem Abnehmer.
Türkei verstärkt nach Abschuss von Raketen aus dem Iran erneut Abwehr
13.31: Nach dem Abschuss von drei Raketen aus dem Iran verstärkt die Türkei erneut ihre Flugabwehr. In der südtürkischen Provinz Adana werde zusätzlich ein Patriot-Raketenabwehrsystem stationiert.
Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf dem Nato-Stützpunkt Incirlik in Adana mit. Es soll demnach vom US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz dorthin verlegt werden. Es war zunächst unklar, welches Land das System zur Verfügung stellt.

Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar wurden bereits drei Raketen aus dem Iran von einem Nato-Abwehrsystem an der Südgrenze in der Türkei abgefangen, zuletzt am Freitag. Sirenen waren Medienberichten zufolge am Nato-Stützpunkt Incirlik zu hören gewesen, wo auch US-Soldaten stationiert sind.
Bereits vergangene Woche hatte die Türkei ihre Verteidigung verstärkt und ein zusätzliches Raketen-Abwehrsystem in der osttürkischen Provinz Malatya stationiert.
Israel: Tötung jedes ranghohen Vertreters des Iran genehmigt
13.06: Israels Führung hat nach Angaben des Verteidigungsministers die Tötung jedes ranghohen iranischen Vertreter genehmigt, der von der Armee ins Visier genommen wurde. Dafür sei keine weitere Genehmigung erforderlich.
Das sagte Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten das Militär entsprechend autorisiert.

Bei einer Beratung habe Katz zudem angekündigt, im Laufe des Tages seien «bedeutende Überraschungen in allen Einsatzgebieten zu erwarten». Diese würden den Krieg gegen den Iran und die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz «auf eine neue Stufe heben». Die Intensität der Angriffe im Iran nehme noch zu, sagte er demnach.
Israel hat im Iran-Krieg bereits Dutzende führende Persönlichkeiten des iranischen Machtapparats getötet, darunter Irans obersten Führer Ali Chamenei. Am Montag wurde zudem der einflussreiche Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, gezielt getötet.
Roter Halbmond: Rettungswagen im Iran angegriffen
13.00: Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen ist im Iran nach Angaben der Rothalbmond-Gesellschaft ein Rettungswagen gezielt angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich in der südlichen Stadt Lar in der Provinz Fars.
Das teilte die humanitäre Organisation auf Telegram mit. Ein Bild zeigte ein fast vollständig zerstörtes Fahrzeug. Zunächst war unklar, wessen Luftwaffe für den Angriff verantwortlich war.
Der Leiter des iranischen Roten Halbmonds, Pirhussein Koliwand, verurteilte den Luftangriff scharf. Er sprach von einem Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht. Die Einsatzkräfte seien ausschliesslich mit der Hilfe für Verletzte beschäftigt gewesen.
Kreml verurteilt Tötung iranischer Anführer
12.43: Russland hat die Tötung weiterer Vertreter der iranischen Führung durch israelische Angriffe klar verurteilt.

«Selbstverständlich verurteilen wir aufs Schärfste Handlungen, die darauf abzielen, Vertretern der Führung des souveränen und unabhängigen Iran sowie anderer Länder Schaden zuzufügen oder sie gar zu töten und zu beseitigen», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
Israel: Irans Geheimdienstminister getötet
12.42: Der iranische Geheimdienstminister ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff getötet worden. Ismail Chatib sei in der Nacht bei einem gezielten Angriff ums Leben gekommen.
Trauerzeremonie in Teheran für getöteten Laridschani
12.12: Nach der Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Lardischani durch das israelische Militär sind in der iranischen Hauptstadt Teheran Regierungsanhänger für Trauerfeiern zusammengekommen.

Im Stadtzentrum der Millionenmetropole meldete die Nachrichtenagentur Fars den Beginn einer Zeremonie für den am Montagabend getöteten Generalsekretär des Sicherheitsrats. Ein Foto der Agentur zeigte seinen Sarg und den seines Sohnes, der bei dem israelischen Angriff ebenfalls ums Leben kam.
Israel bestätigt Tötung des Iranischen Geheimdienstminister Esmaeil Khatib
11.32: Der iranische Geheimdienstminister Esmaeil Khatib ist laut Angaben des israelischen Verteidigungsministers getötet worden.
Khatib sei in der Nacht bei einem Angriff «ausgeschaltet» worden, sagte Israel Katz laut «Sky News».
Von iranischer Seite gibt es bislang keine Bestätigung für den Tod von Khatib.
Diesel kostet erstmals seit Kriegsausbruch mehr als 2 Franken
11.05: Der Iran-Krieg hat die Spritpreise hierzulande deutlich steigen lassen. Nun kostet der Liter Diesel in der Schweiz laut Daten des TCS erstmals seit dem Ausbruch des Krieges im Schnitt mehr als 2 Franken pro Liter.
Während sich der Benzinpreis im Verlauf der letzten Tag mit 1,77 Franken pro Liter Bleifrei 95 unter der Marke von 1,80 Franken zu stabilisieren scheint, steigen die Preise für Diesel weiter. Kostet der Liter Ende Februar noch unter 1,80 Franken im Schnitt, so sind es mittlerweile 2,01 Franken.

Damit wurde die Marke von 2 Franken pro Liter Diesel erstmals seit der Energiekrise in Folge des Einmarsches Russlands in die Ukraine wieder überschritten. Der stärkere Preisanstieg beim Diesel erklärt sich laut dem TCS durch die höhere Nachfrage in der Industrie
Der TCS publiziert jeweils den querschnittlichen Preis pro Liter Treibstoff mittels der Auswertung verschiedener Quellen und Stichproben.
Irans Geheimdienst geht gegen Opposition vor
10.30: Irans Geheimdienst ist eigenen Angaben zufolge gegen Dutzende Netzwerke von Oppositionellen vorgegangen. In 26 Provinzen seien «111 Zellen» von Monarchisten identifiziert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.
Gemeint sind Anhänger des Schah-Sohns Reza Pahlavi, der im Ausland eine führende Rolle in der Opposition beansprucht. Es sei zu Festnahmen gekommen.

Tasnim zufolge wurden bei den Geheimdienstoperationen Schusswaffen «zur Auslösung von Strassenunruhen» beschlagnahmt. Vier Personen seien ausserdem wegen des Vorwurfs der Spionage festgenommen worden.
Sie sollen dem «Feind» in den Provinzen Hamedan und West-Aserbaidschan Informationen über die Positionen von Sicherheitskräften verraten haben.
Auch mehrere Menschen seien festgenommen worden, die Informationen und Fotos an den persischsprachigen Exilsender «Iran International» übermittelt hätten. Tasnim meldete zudem die Beschlagnahme von 350 Starlink-Geräten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Iranischer Geheimdienstminister Esmaeil Khatib wurde offenbar getötet
10.23: Der iranische Geheimdienstminister Esmaeil Khatib wurde in der Nacht bei einem Präzisionsschlag getötet. Das erklärt ein hochrangiger israelischer Beamter gegenüber «Fox News».
Khatib sei für die Leitung des gesamten globalen Terrorapparats des Iran verantwortlich, einschliesslich der Schläferzellen an Standorten auf der ganzen Welt, berichtet der US-Sender weiter. Seine Eliminierung sei das Ergebnis einer gemeinsamen Operation der USA und Israels im Bereich der Geheimdienstarbeit gewesen.

«Dieser Mann hatte amerikanisches Blut an seinen Händen. Sein Netzwerk hatte es gezielt auf amtierende und ehemalige US-Beamte abgesehen, darunter Präsident Donald Trump», sagte der Beamte gegenüber «Fox News».
Mehrere Tote und Dutzende Verletzte bei Angriff im Iran
10.01: Bei einem israelisch-amerikanischen Angriff sind nach Angaben aus dem Iran mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. 56 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.
Der Luftangriff traf ein Wohngebiet der westlichen Stadt Dorud, wie es in dem Bericht unter Berufung auf den Vizegouverneur der Provinz Lorestan hiess.
Irans Aussenminister: System besteht trotz gezielter Tötungen weiter
09.50: Irans Aussenminister Abbas Araghtschi hält das politische System seines Landes im Krieg weiterhin für überlebensfähig. Dabei spiele auch die gezielte Tötung von Führungspersonen keine Rolle.
Das sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al Jazeera in einem heute veröffentlichten Interview. «Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur. (...) Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist.»

Das sei auch der Fall gewesen nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei durch einen israelischen Luftangriff in Teheran, sagte Araghtschi. «Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird.»
Auch im Fall, dass der Aussenminister getötet würde – also er selbst -, stünde jemand anderes bereit, um den Posten einzunehmen, sagte Araghtschi.
Bundesökonomen erwarten wegen Ölpreisschub leicht tieferes Wachstum
09.15: Die Schweizer Wirtschaft dürfte sich laut den Ökonomen des Bundes etwas schlechter entwickeln als bislang erwartet. Der Grund ist die Ölpreisexplosion.
Für 2026 prognostiziert die Expertengruppe des Bundes neu ein Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes (BIP, sporteventbereinigt) von 1,0 Prozent nach bislang 1,1 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Mittwoch mitteilte. Dies sei ein unterdurchschnittlicher Wert.
Wegen des Irankriegs habe die Expertengruppe ihre Annahmen für die durchschnittlichen Erdölpreise erhöht, so das Communiqué. Dies werde 2026 zu einer etwas höheren Inflation von +0,4 Prozent führen als bisher erwartet (+0,2%). Und die Dynamik der Konsumausgaben schwäche sich voraussichtlich ab. Ausserdem bremse das gedämpfte globale Wachstum und der starke Franken die Exportwirtschaft – was wiederum zu tiefen Investitionen führe.

Für 2027 sei dann mit einer moderaten Beschleunigung der globalen Wirtschaft zu rechnen, heisst es weiter. Insbesondere Deutschland werde sich allmählich von der aktuellen Schwächephase erholen, was die Schweizer Wirtschaft stütze. Konkret sagen die Seco-Experten für 2027 ein BIP-Wachstum von 1,7 Prozent voraus.
Sie betonen allerdings, dass die Risiken gross seien. Wegen des Irankriegs, aber nach wie vor auch wegen Donald Trumps Zollpolitik. Die aktuelle Prognose basiere auf der Annahme, dass die US-Importzölle auf dem aktuellen Niveau bleiben.
«Luxus-Krieg»: Deshalb ist Unterstützung für Iran-Krieg in Israel so gross
09.03: Letzte Woche sorgte der israelische Psychoanalytiker Yoram Yovell für Aufsehen, als er im israelischen Fernsehen auftrat und mitten in einem Gespräch über den Iran-Krieg folgende Aussage machte: «Die Luftwaffe, die Piloten und das Heimatfrontkommando bescheren euch einen Luxus-Krieg. Sagt Danke, um Gottes willen!» Das sagte er auf Channel 12 im israelischen TV.
Die letzten 18 Tage waren laut der «Times of Israel» in Israel nicht einfach. Bis zum frühen Mittwochmorgen sind in Israel 14 Menschen durch iranische Raketenangriffe ums Leben gekommen. Täglich ertönt in vielen Teilen des Landes der Raketenalarm.

Laut der Zeitung hat eine Umfrage des Israel Democracy Institute, die am dritten und vierten Tag des Krieges durchgeführt wurde, ergeben, dass insgesamt 82 Prozent der Israelis, den US-israelischen Krieg gegen den Iran unterstützen.
In der zweiten Umfrage des Instituts, die etwa eine Woche später durchgeführt wurde, lagen die Zahlen bei 81 Prozent. Die allgemeine Unterstützung bleibt also stabil.
Warum ist das so? Laut der israelischen Zeitung, die sich auf Meinungsforscher bezieht, liegt es an dem, was Yovell gesagt hat. Die meisten Israelis betrachten den Iran als dringende, existenzielle Bedrohung.
Deshalb wird von ihnen verlangt, einen «Luxus-Krieg» zu ertragen. Also einen Krieg, bei dem das Risiko von Opfern gering ist und das Leben grösstenteils, wenn nicht sogar vollständig, wie gewohnt weitergehen kann.

«Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage ja gut, und es gibt ein Unterstützungssystem», sagte Tamar Hermann, wissenschaftliche Leiterin beim Israel Democracy Institute, gegenüber «The Times of Israel».
Und weiter: «Das Gesundheitssystem funktioniert, nur das Bildungssystem nicht. Aber die Geschäfte sind voll mit Lebensmitteln. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert.»
Iran richtet mutmasslichen Mossad-Spion hin
07.47: Irans Justiz hat einen mutmasslichen Spion für den israelischen Geheimdienst Mossad hinrichten lassen. Das Todesurteil sei am Morgen vollstreckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Mann sei im vergangenen Jahr während des Zwölftagekriegs in einer ländlichen Region westlich der Hauptstadt Teheran festgenommen worden.
Bei der Festnahme seien eine grosse Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden worden, hiess es bei Tasnim weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sensible Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben.

Angeworben sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
In den vergangenen Monaten wurden bereits mehrere Männer hingerichtet, denen Irans Justiz eine Verbindung zum israelischen Geheimdienst vorwirft. Israel hatte im Juni 2025 zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und gemeinsam mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert.
Irans Justiz klagte nach dem Krieg viele Männer wegen mutmasslicher Spionage für Israel an oder verurteilte sie zum Tode. Mehr als zehn Menschen wurden in diesem Zusammenhang bereits exekutiert.
Israelische Rakete bringt Hochhaus in Beirut zum Einsturz
06.57: Bei israelischen Luftangriffen in der Hauptstadt Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 6 Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden.
Am frühen Mittwochmorgen erschütterte eine Explosion das Stadtviertel Baschura: Laut einem Fotografen der Deutschen Presse-Agentur wurde ein Hochhaus getroffen und komplett in Trümmer gelegt. Zuvor hatte Israels Militär vor Angriffen gewarnt. Das Viertel war bereits in der vergangenen Woche Ziel von Luftangriffen gewesen.

Staatlichen Medien zufolge traf ein Angriff eine Wohnung im Stadtzentrum, unweit der kürzlich vom israelischen Militär attackierten Filiale eines Finanzinstituts der Hisbollah-Miliz.
Weitere Geschosse schlugen Medienberichten zufolge im ebenfalls zentral gelegenen Viertel Basta ein. Anwohner berichteten von mehreren deutlich vernehmbaren Explosionen. Alle am Mittwochmorgen getroffenen Gebiete liegen in der Nähe libanesischer Regierungsgebäude wie dem Finanzministerium und dem Amtssitz des Premierministers.
In der Nacht hatte die mit dem Iran verbündeten Hisbollah erneut Dutzende Raketen auf den Norden des Nachbarlands Israel abgefeuert. Ausgelöst worden waren die Gefechte durch die israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran vor knapp drei Wochen. Seither herrscht Krieg in der Region.
Iran rächt Laridschani und feuert mit Streumunition
05.30: Der Iran soll Tel Aviv mit Streubomben angegriffen haben – dies als Vergeltungsmassnahme für den Tod des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani, wie das iranische Staatsfernsehen berichtet.
Israel erklärte bereits, dass der Iran wiederholt Raketen mit Streumunition einsetze, die sich in der Luft in mehrere kleinere Sprengkörper aufteilen und sich über ein weites Gebiet verteilen, was ihre Abfangung erschwert.

Bei dem nächtlichen Angriff auf dicht besiedeltes Gebiet in Tel Aviv sind zwei Menschen getötet und weitere verletzt worden. Am Ort des tödlichen Einschlags in Ramat Gan bot sich den Rettungskräften laut Berichten ein Bild der Zerstörung.
Saudi-Arabien lädt Aussenminister zu Beratungen ein
04.57: Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat Saudi-Arabien Aussenminister arabischer und islamischer Staaten zu neuen Beratungen eingeladen. Bei dem Treffen heute Abend in der Hauptstadt Riad gehe es darum, sich gemeinsam um die Förderung von Sicherheit und Stabilität in der Region zu bemühen, teilte das Aussenministerium mit. Einzelheiten zu den eingeladenen Staaten oder eine Gesamtzahl erwarteter Minister wurden nicht genannt.
Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele im Südlibanon
04.39: Die israelische Luftwaffe greift nach eigenen Angaben erneut Ziele im Süden des Libanons an. Die Angriffe gelten der Infrastruktur der vom Iran unterstützten Terrororganisation Hisbollah, wie das Militär mitteilte.

Zuvor hatten die israelischen Streitkräfte Bürger in der südlibanesischen Stadt Tyros zur Flucht aufgefordert, nachdem laut Armeeangaben Raketen aus der Region auf Israel abgefeuert worden waren.
USA setzen Bunkerbrecher gegen Stellungen an Strasse von Hormus ein
04.30: Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bunkerbrechende Bomben eingesetzt, um besonders geschützte iranische Raketenstellungen an der Strasse von Hormus anzugreifen.

«Mehrere» der Bomben mit einem Gewicht von jeweils knapp 2,3 Tonnen seien «erfolgreich eingesetzt» worden, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit.
Iranische Rakete nahe Militärflugplatz in den Emiraten eingeschlagen
03.52: Eine iranische Rakete ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Nähe eines Luftwaffenstützpunktes eingeschlagen. Der Flugplatz Minhad südöstlich von Dubai wird unter anderem von der australischen Luftwaffe genutzt.
Bei dem Angriff seien keine australischen Soldaten verletzt worden, sagte Premierminister Anthony Albanese vor Journalisten. Die Rakete habe eine Zufahrtsstrasse getroffen, zitierten ihn australische Medien weiter.
Durch einen von der Rakete verursachten Brand habe es auf dem Stützpunkt lediglich geringfügigem Schaden an Unterkünften und einer medizinischen Einrichtung gegeben, sagte Albanese demnach weiter.
In Saudi-Arabien fing das Militär nahe dem Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan eine ballistische Rakete ab. Teile des Geschosses seien in der Umgebung des auch von den US-Streitkräften genutzten Stützpunktes niedergegangen, ohne Schäden zu verursachen. Auch die kuwaitische Luftabwehr schoss nach eigenen Angaben mehrere Raketen und Drohnen ab.
Geschoss auf Gelände von iranischem Atomkraftwerk eingeschlagen
02.36: Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf den Iran ist auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr nach Angaben aus Teheran ein Geschoss eingeschlagen.
Bei dem Vorfall sei das Kraftwerk nicht beschädigt worden, teilten die iranischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Es habe auch keine Verletzten gegeben. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.

Zwei Tote bei iranischem Raketenangriff auf Israel
00.36: Bei einem iranischen Raketenangriff sind in Israel Medienberichten zufolge mindestens zwei Menschen getötet worden. Sie wurden bei einer Attacke in der Stadt Ramat Gan nahe Tel Aviv schwer verwundet und erlagen wenig später ihren Verletzungen, wie die Zeitungen «Haaretz» und «Times of Israel» übereinstimmend berichteten.
Sie beriefen sich dabei auf den Rettungsdienst Magen David Adom. In Bnei Berak und Petach Tikwa östlich von Tel Aviv seien zwei weitere Menschen leicht verletzt worden.
Das israelische Militär teilte mit, es seien an mehreren Stellen im Zentrum des Landes Einschläge gemeldet worden. Es forderte die Bevölkerung auf, sich von diesen Orten fernzuhalten. Auf einem Video waren Schäden am Bahnhof Savidor in Tel Aviv zu sehen.
















