Iran-Ticker: USA melden Zerstörung iranischer Schnellboote

Der Iran soll ein US-Kriegsschiff mit Raketen angegriffen haben. Die neusten Entwicklungen im Iran-Krieg gibt es hier im Ticker.

Iran Krieg
Donald Trump hat angekündigt, den blockierten Schiffen aus der Strasse von Hormus zu helfen. Iran warnte jedoch umgehend vor jeglicher Einmischung. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump will neutrale Schiffe aus der blockierten Hormus-Strasse begleiten.
  • Das US-Militär stellt 15’000 Soldaten, Lenkwaffenzerstörer und über 100 Fluggeräte bereit.
  • Iran wertet jede US-Einmischung als Bruch der Waffenruhe.

Im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump eine neue Initiative angekündigt: Mit «Projekt Freiheit» sollen Schiffe aus der weitgehend blockierten Strasse von Hormus befreit werden. Trump drohte auf Truth Social, gegen jegliche Behinderungen mit Härte vorzugehen.

Das US-Regionalkommando Centcom kündigte an, die Aktion mit Lenkwaffenzerstörern, mehr als 100 Fluggeräten, unbemannten Plattformen und 15’000 Soldaten zu unterstützen. Laut «Wall Street Journal» soll vorerst eine Koordinierungsstelle entstehen – Eskorten durch US-Kriegsschiffe sind aktuell nicht geplant.

Wie schätzt du Trumps «Projekt Freiheit» ein?

Vor dem Krieg passierte rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels die Meerenge. Seit Kriegsbeginn kontrolliert der Iran die strategisch wichtige Wasserstrasse. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen verhängt. Erst am Sonntag meldete die britische Behörde UKMTO zwei weitere Angriffe auf Schiffe in der Region.

Iran weist die US-Initiative zurück: Eine Einmischung gelte als Bruch der aktuell geltenden Waffenruhe, so der Leiter der Sicherheitskommission im Parlament, Ebrahim Azizi.

Mit dem Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden:

Irans Streitkräfte verteidigen Angriff auf Emirate

21.25: Irans Streitkräfte haben ihren Angriff auf Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten verteidigt. Die Attacke sei zunächst nicht geplant gewesen, sagte ein namentlich nicht genannter Militärvertreter dem staatlichen iranischen Rundfunk. Sie sei jedoch Ergebnis des «Abenteurertums der US-Armee», hiess es zur Begründung.

Konkret nannte der Vertreter eine «illegale Passage von Schiffen durch verbotene Routen der Strasse von Hormus». Dafür müsse die US-Marine Rechenschaft ablegen.

USA werben für UN-Resolution: Iran soll Drohungen einstellen

22.30: Die USA wollen im UN-Sicherheitsrat für eine Resolution zur Sicherung der Strasse von Hormus werben. Darin soll der Iran aufgefordert werden, seine Angriffe und Drohungen gegen die Handelsschifffahrt einzustellen, das Verlegen von Seeminen in der Meerenge zu unterlassen sowie seine Versuche zur Erhebung illegaler Zölle zu beenden, sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz.

Der Text werde gemeinsam mit Bahrain und anderen Golfstaaten erarbeitet.

Iran Krieg Benzin
Der Iran-Krieg lässt die Benzinpreise steigen. - keystone

Zur Frage, ob man Opposition in dem mächtigsten UN-Gremium erwarte, sagte Waltz: «Wir können uns niemanden vorstellen, der der Tatsache widerspricht, dass man internationale Wasserwege nicht verminen und keine Zölle erheben darf.»

Unterschied zu einer vorangegangen und am Veto von China und Russland gescheiterten Resolution sei, dass nun eine Waffenruhe herrsche und man nicht mehr in einem «heissen Konflikt» stehe. Waltz liess offen, wie die Forderungen durchgesetzt werden sollen.

Trump droht Iran bei Angriff auf US-Schiffe mit Vernichtung

22.25: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran für den Fall von Angriffen auf US-Schiffe mit Vernichtung gedroht. Der Iran werde «von der Erde gefegt», sollte er Schiffe angreifen, die im Rahmen der neuen US-Initiative zur Öffnung der Strasse von Hormus im Einsatz seien, zitierte der Sender Fox News Trump nach einem Interview.

Donald Trump Iran
US-Präsident Trump droht dem Iran mit der Vernichtung. - keystone

Trump sagte demnach auch, dass die USA militärisch gut aufgestellt seien: Das US-Militär verfüge über mehr Waffen und Munition besserer Qualität als zuvor. «Wir haben die beste Ausrüstung. Wir haben überall auf der Welt Material. Wir haben überall auf der Welt Stützpunkte. (...) Wir können all das Material einsetzen, und das werden wir auch tun, wenn es nötig ist.»

20.01: Die US-Streitkräfte haben laut dem Kommandeur des zuständigen Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper, einen Durchgang durch die strategisch wichtige Strasse von Hormus gesichert, berichtet CNN. Eine direkte Eskorte ziviler Schiffe gebe es jedoch nicht, sagte Cooper.

US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag eine neue Initiative angekündigt, um Schiffe zu «befreien», die nahe der Strasse von Hormus festsitzen. Die Initiative startete nach US-Angaben am Montag.

Aktuell befänden sich Schiffe 87 verschiedener Nationen im Persischen Golf, teilte Cooper auf X mit. Bei ihnen handele es sich um «neutrale und unschuldige Dritte».

USA melden Zerstörung iranischer Schnellboote

20.00: Die USA haben inmitten einer Waffenruhe im Iran-Krieg mehrere Schnellboote der Islamischen Republik zerstört. Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social von sieben Schiffen, der Kommandeur des zuständigen Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper, berichtete von sechs versenkten Booten.

Donald Trump
Die USA haben laut Präsident Donald Trump mehrere iranische Schnellboote zerstört. - keystone

Trump schrieb zur Begründung, der Iran habe einige in dem Krieg unbeteiligte Nationen angegriffen – darunter ein südkoreanisches Frachtschiff. Abgesehen von diesem Schiff sei bislang kein weiteres bei der Durchfahrt der Strasse von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman zu Schaden gekommen.

Der staatliche iranische Rundfunk dementierte die Berichte über versenkte Schnellboote unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Militärquelle.

Emirate behalten sich Reaktion auf Irans Angriff vor

19.55: Nach einem erneuten iranischen Angriff behalten sich die Vereinigten Arabischen Emirate eigenen Angaben zufolge das Recht auf eine Reaktion vor. Die Emirate würden ihre Sicherheit und Souveränität schützen und behielten sich das «volle und legitime Recht» vor, auf die Angriffe im Einklang mit dem Völkerrecht zu reagieren, teilte das Aussenministerium mit.

Wie beurteilst du die aktuelle Lage im Iran-USA-Konflikt?

Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett hat die neuen iranischen Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate derweil als Kriegserklärung eingestuft. «Dies ist de facto eine Erklärung der Wiederaufnahme des iranischen Krieges gegen die Verbündeten der Vereinigten Staaten und Israels in der gesamten Region», schrieb der Oppositionspolitiker in einem Post auf X.

Oman meldet Angriff auf Wohngebäude

18.58: Der Oman hat einen Angriff auf ein Wohngebäude gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency berichtete, dass der Angriff die Region um Buch getroffen habe. Dabei handelt es sich um einer vom übrigen Staatsgebiet getrennte Exklave an der Strasse von Hormus. Zunächst war nicht klar, von wem der Angriff ausging.

Bei dem Angriff seien ausländische Arbeiter verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur weiter unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Sie hätten schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten. Ausserdem seien vier Fahrzeuge beschädigt worden. In einem benachbarten Haus gingen demnach Fensterscheiben zu Bruch. Die Behörden nahmen Ermittlungen zu dem Vorfall auf.

18.28: Der Schweizer Aktienmarkt ist mit Verlusten in den Mai gestartet. Dafür verantwortlich war unter anderem eine verworrene Nachrichtenlage rund um den Iran-Krieg. Hier geht es zum Artikel.

Emirate: Grossbrand nach iranischem Drohnenangriff

18.13: In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Grossbrand ausgebrochen. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete. Der Zivilschutz sei dabei, die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Strasse von Hormus
Die USA gehen die Blockade der Strasse von Hormus mit einem neuen Plan an. - keystone

Es ist die erste Warnung des Golfstaats vor einem iranischen Angriff seit Beginn der Waffenruhe zwischen den USA und Iran am 8. April. Zuvor hatten sich die Spannungen wieder deutlich verschärft. Irans Revolutionsgarden feuerten nach eigenen Angaben mehrere Raketen als Warnung in Richtung von US-Kriegsschiffen ab, die sich im Meer vor der Südküste befunden haben sollen.

Von iranischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für Angriffe auf Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

17.39: Inmitten gefährlicher Spannungen am Persischen Golf hat die Armee der Vereinigten Arabischen Emirate nach eigenen Angaben drei iranische Raketen abgefangen. Eine weitere Rakete sei im Meer niedergegangen, hiess es in einer Erklärung des emiratischen Verteidigungsministeriums.

In mehreren Regionen des Landes sei die Flugabwehr zu hören gewesen. Die Erklärung erfolgte kurz nachdem die Behörden mitgeteilt hatten, dass die Flugabwehr auf eine Bedrohung reagiere, und die Bevölkerung aufgefordert hatten, sich in Sicherheit zu bringen.

17.13: Südkorea prüft nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap Informationen, wonach ein Schiff einer südkoreanischen Reederei in der Strasse von Hormus angegriffen wurde. Auf dem von HMM Co. betriebenen und unter panamaischer Flagge fahrenden Schiff sei nach einer Explosion ein Brand ausgebrochen, meldet Yonhap unter Berufung auf das Aussenministerium.

Iran definiert neue Kontrollzone in der Strasse von Hormus

15.47: Die iranischen Streitkräfte haben in der Strasse von Hormus eine neue Kontrollzone definiert.

Die mit den mächtigen Revolutionsgarden verbundene Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte dazu auf Telegram eine Karte, die den Bereich ausweist. Sie reicht demnach von der iranischen Insel Gheschm südlich im Persischen Golf bis nach Umm al-Kaiwain an der Nordwestküste der Vereinigten Arabischen Emirate.

Iran
Die Strasse von Hormus ist seit Wochen blockiert. - keystone

Weiter östlich im Golf von Oman definiert die iranische Marine das Kontrollgebiet vom iranischen Küstenort Kuh-e Mobarak südlich bis zur emiratischen Hafenstadt Fudschaira.

Israel und Hisbollah greifen einander wieder gegenseitig an

15.35: Israels Armee griff eigenen Angaben zufolge erneut Ziele der Hisbollah im Süden des Nachbarlandes an. Sie sprach von Infrastruktur der Miliz.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hiess es am Nachmittag, das israelische Militär habe mehrere Orte im Südlibanon bombardiert. Über mögliche Opfer dabei wurde zunächst nichts bekannt.

Bei Gefechten am Boden zwischen israelischen Soldaten und der vom Iran unterstützten Miliz seien unterdessen mindestens zwei Hisbollah-Mitglieder im Südlibanon ums Leben gekommen, hiess es aus libanesischen Sicherheitskreisen weiter. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe diesen Bericht.

USA: Zwei Handelsschiffe haben Strasse von Hormus passiert

14.54: Zwei Handelsschiffe, die unter US-Flagge fahren, haben nach Angaben des US-Militärs die Strasse von Hormus passiert. Sie setzten ihre Reise nun sicher fort, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.

Das US-Militär sprach von einem «ersten Schritt» im Rahmen der von US-Präsident Donald Trump am Vortag angekündigten neuen US-Initiative «Projekt Freiheit». Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

Emirate melden iranischen Drohnenangriff auf staatlichen Öltanker

14.02: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen iranischen Angriff mit zwei Drohnen auf einen Tanker des staatlichen Energiekonzerns ADNOC scharf verurteilt.

Tanker
Der Iran hat offenbar einen Drohnenangriff auf einen Tanker gestartet. (Symbolbild) - keystone

Verletzte seien nicht gemeldet worden, teilte das Aussenministerium mit. Zunächst war nicht klar, wann sich der Angriff ereignet haben soll.

Das Aussenministerium sprach von einem «iranischen Terrorangriff».

Ölpreis schiesst nach Iran-Meldung in die Höhe

13.33: Der Preis für Brent-Rohöl ist nach der Meldung, ein US-Kriegsschiff sei von iranischen Raketen getroffen worden, in die Höhe geschossen. Innerhalb weniger Minuten stieg der Referenzwert um mehr als vier Dollar pro Barrel an.

Nach der Reaktion des US-Regionalkommandos (Centcom) beruhigte sich der Ölpreis leicht. Eine erneute Eskalation dürfte ihn jedoch wieder in die Höhe treiben.

USA dementieren Angriff auf US-Kriegsschiff

13.12: Nach einer Meldung der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars, der Iran habe ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen, reagiert das Land unter Trump sofort.

Via X teilt das US-Zentralkommando (Centcom), es seien keine «keine Schiffe der US-Marine» getroffen worden. US-Streitkräfte würden das «Projekt Freiheit» weiterhin unterstützen und die Seeblockade durchsetzen.

Unabhängig prüfen lassen sich allerdings auch diese Angaben nicht.

Bericht: Iran soll US-Kriegsschiff angegriffen haben

12.32: Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet, dass ein US-amerikanisches Kriegsschiff in der Strasse von Hormus von zwei Raketen getroffen wurde.

US-Schiff
Haben iranische Streitkräfte ein US-Schiff angegriffen? (Archivbild) - keystone

Demnach habe das Schiff Warnungen aus dem Iran ignoriert. Unabhängige Bestätigungen für den Vorfall liegen bislang nicht vor.

Die Lage in der Meerenge bleibt angespannt: Im Zuge des Konflikts zwischen Iran und den USA kam es zuletzt mehrfach zu Angriffen auf Schiffe sowie zu Blockaden und Drohungen gegen die internationale Schifffahrt.

Hisbollah-Chef: «Es gibt keine Waffenruhe»

11.44: Hisbollah-Chef Naim Kassim sieht keine Waffenruhe im Libanon und wirft Israel sowie den USA fortdauernde militärische Attacken vor.

Kassim
Hisbollah-Chef Naim Kassim. - keystone

«Es gibt keine Waffenruhe im Libanon, sondern eine andauernde israelisch-amerikanische Aggression», wurde Kassim in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung zitiert.

Worte reichten nicht aus, um die Angriffe auf Zivilisten, Dörfer und Städte, die Zerstörung und die Tötung von Kindern, Frauen, Männern und Alten zu verurteilen. Es gebe darüber hinaus keine «gelbe Linie» oder Pufferzone, betonte er.

Crew eines iranischen Frachters in Pakistan eingetroffen

10.15: Die Crew eines von US-Streitkräften festgesetzten iranischen Containerschiffs ist in Pakistan angekommen. Die 22 Crewmitglieder seien am Sonntagabend nach Pakistan geflogen worden, hiess es in einer Stellungnahme des pakistanischen Aussenministeriums.

«Touska»
Die Crew des Containerschiffs «Touska» ist in Pakistan angekommen. (Symbolbild) - keystone

Sie sollen heute iranischen Behörden übergeben werden. Zuvor hatte der US-Fernsehsender ABC über die Rückführung berichtet.

Die «Touska» war vor gut zwei Wochen von US-Streitkräften im Rahmen der Seeblockade festgesetzt worden. Irans Militär hatte den USA nach dem Angriff «bewaffnete Seepiraterie» vorgeworfen.

Macron lehnt Beteiligung an Trumps Hormus-Mission ab

10.12: Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Hilfe für in der Strasse von Hormus feststeckende Schiffe begrüsst, eine französische Beteiligung aber ausgeschlossen.

Macron
Emmanuel Macron hat eine französische Beteiligung an Trumps Hormus-Mission ausgeschlossen. - keystone

«Wir werden uns nicht an irgendwelchen gewaltsamen Operationen beteiligen, zumal mir der Rahmen dafür nicht klar erscheint», sagte Macron bei einem Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) im armenischen Eriwan. «Ich weiss nicht, um welche Initiative es sich handelt.»

Macron verwies auf das unter Führung Frankreichs und Grossbritanniens geschmiedete internationale Bündnis für einen neutralen Marineeinsatz in der Meerenge nach einem Ende der Kampfhandlungen.

Irans Militärführung: Warnung an US-Militär in Strasse von Hormus

09.39: Vor dem Hintergrund einer neuen US-Initiative in der Strasse von Hormus droht Irans Militärführung mit Angriffen.

«Wir warnen davor, dass jede ausländische Streitmacht, insbesondere die aggressive amerikanische Armee, angegriffen wird, sollte sie beabsichtigen, sich der Strasse von Hormus zu nähern und in diese einzudringen», sagte der Kommandeur der zentralen Militärführung, Ali Abdollahi Aliabadi, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.

Fünf weitere Menschen im Iran hingerichtet

08.48: Im Iran sind fünf weitere Menschen in kurzer Folge hingerichtet worden. Drei Männer seien am frühen Morgen im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar hingerichtet worden, berichtete die mit der iranischen Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan.

Protest
Im Januar kam es im Iran zu zahlreichen Massenprotesten. - keystone

Den Männern werde vorgeworfen, in der Stadt Maschad im Nordosten des Landes an Protesten teilgenommen und an einer Verschwörung mit Verbindungen zu Israel beteiligt gewesen zu sein.

Erst am Samstag hatte der Iran zwei Männer hingerichtet. Der oberste Gerichtshof habe die Todesurteile wegen der Spionage für Israel und Kooperation mit dem israelischen Geheimdienst bestätigt, hiess es ebenfalls bei Misan. Die Männer hätten vertrauliche Informationen weitergegeben.

Bericht: Aktuell keine Eskorten durch US-Kriegsschiffe geplant

05.05: Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte auf der Plattform X mit, dass US-Streitkräfte Trumps Initiative «Projekt Freiheit» unterstützen würden.

Konkret sollen demnach Lenkwaffenzerstörer, mehr als 100 Fluggeräte, unbemannte Plattformen sowie 15'000 Soldaten das «Projekt Freiheit» unterstützen. Was ihre konkrete Aufgabe sein soll, wurde nicht erläutert.

Strasse von Hormus
Das US-Regionalkommando Centcom unterstützt die Trump-Initiative mit 15’000 Soldaten und Lenkwaffenzerstörern. - Screenshot/X

Das «Wall Street Journal» berichtete unter Berufung auf zwei hochrangige US-Beamten, dass es sich bei dem Projekt um die Einrichtung einer Koordinierungsstelle zur Regelung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge handeln soll. Aktuell sieht die Initiative demnach nicht vor, dass Kriegsschiffe der US-Marine Schiffe durch die Strasse von Hormus eskortieren.

Trumps jüngster Plan ziele darauf ab, Minen zu orten und diese Informationen an Schiffe weiterzugeben, die die Meerenge passieren, damit sie diese Gefahren umgehen könnten. Auch abgesehen davon sollten allgemein die sichersten Routen für die Schifffahrt ermittelt werden, hiess es.

Trump will mit «Härte» gegen Behinderung für «Projekt Freiheit» vorgehen

04.15: Die USA wollen heute eine Initiative starten, um Schiffen zu helfen, die wegen der Blockade der Strasse von Hormus feststecken. Für den Fall etwaiger Behinderungen der Initiative «Projekt Freiheit» drohte Trump auf seiner Plattform Truth Social, dagegen mit Härte vorzugehen.

Iran warnt USA vor Aktionen in der Strasse von Hormus

03.30: Der Iran hat die USA vor Aktionen in der Strasse von Hormus gewarnt. Jede amerikanische Einmischung in der Meerenge werde als Verstoss gegen die Waffenruhe betrachtet, schrieb der Leiter der Sicherheitskommission im Parlament, Ebrahim Azizi, auf der Plattform X. Die Strasse von Hormus und der Persische Golf würden nicht durch «Trumps wahnhafte Beiträge gesteuert».

Behörde: Neuer Angriff auf Schiff in Strasse von Hormus

02.52: In der Strasse von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Ein Tanker sei von «unbekannten Projektilen» getroffen worden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) auf der Plattform X mit.

Iran Krieg
Die UKMTO teilte in der Nacht auf Montag mit, dass erneut ein Tanker in der Strasse von Hormus angegriffen wurde. - Screenshot/X

Der Vorfall ereignete sich demnach am Sonntagabend in der strategisch bedeutenden Meerenge, rund 145 Kilometer nördlich von Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Besatzung sei in Sicherheit und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden.

Trump: USA wollen ab Montag feststeckenden Schiffen helfen

23.26: Die USA wollen nach Angaben von Trump an diesem Montag eine Initiative starten, um Schiffen zu helfen, die wegen der Blockade der Strasse von Hormus feststecken. Länder aus der ganzen Welt hätten die USA darum gebeten, ihnen dabei zu helfen, ihre Schiffe zu befreien, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

«Zum Wohle des Iran, des Nahen Ostens und der Vereinigten Staaten haben wir diesen Ländern mitgeteilt, dass wir ihre Schiffe sicher aus diesen blockierten Wasserstrassen herausführen werden», damit sie ihre Geschäfte unbehindert fortführen könnten, betonte Trump. Es handele sich dabei um Schiffe aus Regionen der Welt, die nicht in den Iran-Krieg verwickelt seien.

Trump hormus iran
Donald Trump setzt im Iran-Krieg weiter auf Druck um den Iran zu einem Deal zu zwingen. - keystone

Trump bezeichnete die Initiative als «Projekt Freiheit», das beginnen werde, wenn im Nahen Osten Montagmorgen sei. Wie genau die USA dabei vorgehen wollen, führte er in seinem Post nicht aus.

«Ich bin mir voll und ganz bewusst, dass meine Vertreter sehr positive Gespräche mit dem Iran führen und dass diese Gespräche zu etwas sehr Positivem für alle führen könnten», fuhr Trump fort. Auch in diesem Fall nannte er keine Details.

Kommentare

User #4712 (nicht angemeldet)

Peinlich der Papst Besuch. Bringt dem Papst Fussball anstatt Baseball. So regiert Amerika.

User #9165 (nicht angemeldet)

das Kapitel epic fury ist abgeschlossen, jetzt kann der Krieg weitergehen, das nächste Kapitel folgt.

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