Nach den jüngsten Gefechten mit Aserbaidschan hat sich auf armenischer Seite die Zahl der bestätigten Toten erhöht.
Berg-karabach
Ethnisch armenische Soldaten stehen an einem Kontrollpunkt auf einer Strasse nach Schuscha in der Südkaukasusregion Berg-Karabach. - Keystone

Infolge der Kämpfe am vergangenen Dienstag im Südkaukasus seien insgesamt sechs armenische Soldaten ums Leben gekommen, teilte das Verteidigungsministerium in Eriwan am Freitag mit.

Armenien hatte zunächst von einem Getöteten in den eigenen Reihen berichtet und wirft Aserbaidschan zudem vor, rund ein Dutzend Gefangene genommen zu haben. Aserbaidschan wiederum beklagte den Tod von sieben Soldaten.

Beide Ex-Sowjetrepubliken warfen sich zu Wochenbeginn den Einsatz von Handfeuerwaffen und auch Artillerie vor. Unter russischer Vermittlung wurden die Kämpfe später eingestellt, die Lage blieb aber angespannt. Seit dem jüngsten Krieg um die umkämpfte Region Berg-Karabach im vergangenen Jahr kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen.

Im Herbst 2020 hatte Aserbaidschan in einem kurzen Krieg grosse Teile Berg-Karabachs zurückerobert. Ein Waffenstillstand zwischen Aserbaidschanern und Armeniern in dem Gebiet wird von russischen Friedenstruppen überwacht.

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