Myokarditis durch Impfung weniger Wahrscheinlich als durch Corona

    Alexander König
    Alexander König

    Israel,

    Die Corona-Impfung steigert die Wahrscheinlichkeit an einer Myokarditis zu erkranken nicht. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie.

    biontech nebenwirkungen myokarditis
    Symbolbild des menschlichen Herzens. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Corona-Impfung kann unter Umständen eine Herzmuskelentzündung auslösen.
    • Das Risiko an einer solchen zu erkranken ist bei Corona-Infektion um ein vierfaches höher.

    Frühere Studien legten nahe, dass eine Corona-Impfung das Risiko mit sich bringe, an einer Myokarditis zu erkranken. So nennt sich die Herzmuskelentzündung im Fachjargon. Vor allem junge Männer seien von dieser Nebenwirkung betroffen, welche in der Regel harmlos verliefe.

    Nun kommt eine Studie zum Schluss, dass dasselbe Risiko viermal höher ist, wenn eine Person sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Forschungsarbeit wurde im «New England Journal of Medicine» publiziert.

    Die Schlussfolgerung basiert auf der Auswertung von mehreren Millionen Datensätzen aus Israel. Dieses Land gilt als Vorreiter in Sachen Impfung der Bevölkerung.

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