Nahost-Konflikt

    Gaza-Anwohner sollen in den Süden – Vorbereitungen laufen

    Keystone-SDA
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    Israel,

    Israel hat laut Armeeangaben erste Warnungen an medizinische Stellen und internationale Organisationen ausgesprochen.

    Gaza
    Israel bereitet sich auf die Einnahme von Gaza-Stadt vor. (Archivbild) - keystone

    Vor der geplanten Einnahme der Stadt Gaza hat Israel Armeeangaben zufolge «erste Warnungen» an medizinischen Behörden und internationale Organisationen herausgegeben. Auf diese Weise solle die Verlegung der Bevölkerung in den Süden des Küstenstreifens vorbereitet werden, teilte das israelische Militär mit.

    Die für Palästinenserangelegenheiten zuständige israelische Behörde Cogat habe hochrangigen Vertretern des Gesundheitswesens im Gazastreifen zugesichert, ihnen Unterbringungsorte im Süden des Gebiets zur Verfügung zu stellen, etwa Feldlazarette oder andere Kliniken, hiess es in der Armeeerklärung weiter.

    Den Angaben zufolge werden derzeit «Anpassungen» an der Spitalinfrastruktur im südlichen Gazastreifen vorgenommen, um dort Kranke und Verwundete aufzunehmen. Details dazu wurden zunächst nicht genannt.

    Es würden derzeit auch mehr medizinische Güter in das Gebiet gebracht, hiess es weiter. Hilfsorganisationen zufolge ist das Gesundheitssystem im Gazastreifen bereits jetzt am Boden. Die Aufrufe an das medizinische Personal und an internationale Organisationen im Norden des Gebiets seien bereits am Dienstag erfolgt, teilte das israelische Militär weiter mit.

    Israel genehmigt Einnahme Gazas

    Israels Sicherheitskabinett hatte Anfang des Monats die Einnahme der Stadt Gaza sowie die zumindest vorübergehende Umquartierung der Bevölkerung in den Süden genehmigt. Israelischen Angaben zufolge sollen die Menschen zu ihrem eigenen Schutz in Zeltlager in den Süden des Gazastreifens gebracht werden.

    Die israelische Armee will in der grössten Stadt des Küstenstreifens eigenen Angaben nach gegen die Hamas vorgehen. In dem Ort halten sich Schätzungen zufolge derzeit rund eine Million Menschen auf. Die ohnehin katastrophale Lage der Zivilbevölkerung könnte sich durch die Offensive noch weiter verschlimmern.

    Viele Palästinenser fürchten sich auch vor einer neuen Welle der Flucht und Vertreibung – ähnlich wie während des Kriegs im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948 und während des Sechstagekriegs 1967.

    Kommentare

    User #5897 (nicht angemeldet)

    Feiglinge. aber auch verständlich, wenn man den Tod von Möllemann kennt

    User #2841 (nicht angemeldet)

    Die Hamas könnte jederzeit diesen Krieg beenden.

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