Ukraine-Krieg: Russische Soldaten schiessen sich für Geld selber an

Belinda Schwenter
Belinda Schwenter

Russland,

Über 30 russische Soldaten im Ukraine-Krieg sollen sich selbst oder einander absichtlich angeschossen haben. Dies, um hohe Entschädigungszahlungen zu kassieren.

Russische Soldaten Ukraine Krieg
Russische Soldaten im Einsatz im Ukraine Krieg. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mehr als 30 russische Soldaten sollen sich selbst oder einander angeschossen haben.
  • Dies absichtlich, um Entschädigungszahlungen von bis zu 30'000 Franken zu kassieren.
  • Zwei hochrangige Offiziere sind laut ukrainischem Portal ebenfalls unter den Tätern.

Bizarre Neuigkeiten aus dem Ukraine-Krieg: Über 30 russische Soldaten sollen sich selbst oder einander absichtlich angeschossen haben, Kampfverletzungen vorzutäuschen.

Der Grund: Die Männer der Suworow-Luftlandebrigade wollten offenbar Entschädigungszahlungen von bis zu 30'000 Franken pro Person kassieren. Das geht aus Recherchen der russischen Tageszeitung «Kommersant» hervor.

Finanzielle Entschädigungen, bezahlter Urlaub und medizinische Behandlung

Die Untersuchungen hätten ergeben, dass diese Soldaten im Ukraine-Krieg vorsätzlich Schusswunden verursachten und sie als kampfbezogen dokumentierten.

Dadurch konnten sie finanzielle Entschädigungen, bezahlten Urlaub und bevorzugte medizinische Behandlung erhalten.

Die Gesamtsumme der unrechtmässigen Zahlungen soll mehr als 2,5 Millionen US-Dollar – also über 2 Millionen Franken – betragen haben.

Einige dieser vorgetäuschten Verletzungen seien sogar als Grundlage für militärische Auszeichnungen und Tapferkeitsmedaillen verwendet worden.

Ukraine-Krieg: Zwei hochrangige Offiziere unter den Tätern

Zwei hochrangige Offiziere sind laut der Berichterstattung ebenfalls unter den Tätern. Die beiden Offiziere waren Ende Juni in St. Petersburg und Anfang Juli in Moskau verhaftet worden.

Glaubst du, dass der Ukraine-Krieg bald enden wird?

Im laufenden Strafverfahren haben ein ehemaliger Brigadekommandeur und ein Oberstleutnant, der eine Spezialeinheit kommandierte, ihre Schuld eingestanden. Sie haben mit der Hauptstaatsanwaltschaft kooperiert und gegen ihre Kameraden ausgesagt.

Einer dieser geständigen Offiziere wird wegen umfangreichen Betrugs angeklagt. Der andere muss sich wegen Betrugs, Bestechung, illegalem Besitz von Waffen und Munition sowie Besitz von Sprengkörpern verantworten.

Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Kommentare

User #4744 (nicht angemeldet)

30 ? Nicht mehr ? Selbst wenn es 300 wären ist das nicht viel. 3000 bis 30000 wären vielleicht eine Randnotiz wert. Nau macht wieder aus Belanglosigkeiten einen Artikel.

User #3637 (nicht angemeldet)

Wie in Afghanistan, ewiger Sieg bis dann plötzlich nicht mehr. 😂😂

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