Mindestens 16 Tote nach Gasexplosion in Pakistan
Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Pakistans Hafenmetropole Karachi sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen.

Wie Polizei und Rettungsdienste mitteilten, stürzte das Gebäude infolge der Explosion ein. Retter arbeiteten sich mit schwerem Gerät durch die Trümmer, um Überlebende zu bergen, sagte Rettungsdienstsprecher Omair Khan.
Unter den Toten seien auch mehrere Kinder, sagte Khan. Mindestens 14 Verletzte seien in ein grösseres Krankenhaus der Stadt gebracht worden. Die Explosion ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen während der Vorbereitung des traditionellen «Sehri»-Mahls. Das gemeinschaftliche Essen wird in den Morgenstunden im Ramadan eingenommen. Heute beginnt in Pakistan der Fastenmonat.
Die Rettung der Verschütteten komme aufgrund der dicht besiedelten Nachbarschaft, der engen Strassen und der chaotischen Infrastruktur nur langsam voran, sagte der Polizeibeamte Bakhat Zaman. In Aufnahmen lokaler Fernsehsender war zu sehen, wie Krankenwagen die Verletzten in Krankenhäuser brachten. Angehörige der Vermissten warteten unter Tränen auf das Ende der Rettungsmassnahmen.
In der Metropole Karachi leben nach offiziellen Angaben 20 Millionen Menschen. Erst Ende Januar waren dort bei einem verheerenden Brand in einem Kaufhaus mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. Mangelnde Sicherheitsstandards und fehlende Infrastruktur führen immer wieder zu Unfällen in dem südasiatischen Land.










