Kuwaitische Leasinggesellschaft halbiert Boeing-Bestellung
Alafco zieht eine Bestellung bei Boeing zurück: Anstelle der zuvor bestellten 40 Maschinen will der Leasinggeber nun noch 20 Flugzeug kaufen.

Das Wichtigste in Kürze
- Alafco halbierte ihre Bestellung für 40 Boeing-Maschinen.
- Der Leasinggeber kauft demnach noch 20 Maschinen mit neuem Liefertermin.
- Zuvor verklagte Alafco Boeing wegen nicht zurückgezahlter Vorauszahlungen.
Die Flugzeug-Leasinggesellschaft Alafco hat ihre Bestellung für 40 Boeing 737 MAX-Jets halbiert. Der kuwaitische Leasinggeber werde nunmehr nur noch 20 Flugzeuge mit neuen Lieferterminen von Boeing kaufen. Diese ersetzen die bisher bestellten 40 Maschinen.
Dies teilte Alafco in einer Börsenanmeldung in der Nacht auf Mittwoch mit. Zuvor hatte Alafco den US-Flugzeugbauer wegen nicht zurückgezahlter Vorauszahlungen nach Stornierungen des Unglücksfliegers verklagt.
Alafco hat Klage wieder zurückgezogen
Alafco habe «seine Klage freiwillig zurückgezogen», erklärte ein Boeing Sprecher diesbezüglich. Das ermögliche Boeing, «die kommerziellen Diskussionen wieder aufzunehmen und eine einvernehmliche Lösung zu finden».

Der amerikanische Flugzeugbauer musste die Auslieferung seines 737 MAX-Jets im März vergangenen Jahres einstellen. Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA hatte das Modell nach zwei Abstürzen mit über 340 Toten mit einem Flugverbot belegt.