Mit dem Konjunkturpaket über 55,7 Billionen Yen (452 Milliarden Franken) will Japan das Bruttoinlandprodukt nach der Pandemie wieder in die Höhe treiben.
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Eine Frau läuft an einer Tafel vorbei, die den japanischen Nikkei Index zeigt. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Konjunkturpaket will Japan nach der Pandemie das Wirtschafts-Wachstum antreiben.
  • Die drittgrösste Volkswirtschaft will das BIP um 5,6 Prozent erhöhen.

Japans Kabinett hat ein Konjunkturpaket im Volumen von 55,7 Billionen Yen (452 Milliarden Franken) aufgelegt. Damit sollen die Folgen der Corona-Pandemie abgefedert werden. Das Paket solle helfen, Japan auf den Wachstumspfad zu lenken. Das sagte Ministerpräsident Fumio Kishida am Freitag laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo.

Kishida äusserte die Hoffnung, dass die geplanten Konjunkturmassnahmen das Bruttoinlandprodukt um 5,6 Prozent in die Höhe treiben werden. Japan ist die drittgrösste Volkswirtschaft.

Um das neue Paket zu finanzieren, wird erwartet, dass die Regierung vor Jahresende dem Parlament einen Nachtragshaushalt vorlegen wird.

Wegen der geringeren Exporte und der schwachen Nachfrage privater Haushalte war Japans Wirtschaft im dritten Quartal deutlicher geschrumpft als erwartet.

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