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Thun soll vier Millionen Franken an Fussball-Campus beisteuern

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Stadt Thun soll sich mit vier Millionen Franken am Swiss Football Home beteiligen. Das letzte Wort über den Kredit hat Mitte Januar der Stadtrat.

Der Thuner Stadtrat entscheidet am 16. Januar über den Investitionsbeitrag der Stadt Thun am Swiss Football Home. (Archivbild)
Der Thuner Stadtrat entscheidet am 16. Januar über den Investitionsbeitrag der Stadt Thun am Swiss Football Home. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Der Campus des Schweizer Fussballverbands (SFV) auf der Burgerallmend wird Plätze für Trainings aller Nationalteams, für U-Länderspiele und für die Ausbildung von Schiedsrichterinnen und -richtern sowie für Trainerinnen und Trainern umfassen, wie die Stadt Thun am Montag in einer Mitteilung schreibt.

Zusätzlich werden Garderoben, Fitness- und Behandlungsräume sowie ein Verwaltungsgebäude gebaut. Im angrenzenden Siegenthalergut ist ein Hotel geplant. Die Stadt Thun erwartet dort eine hohe Grundauslastung durch den SFV.

Das Projekt entsteht im sogenannten «Sport- und Freizeitcluster Thun Süd». Private planen dort laut Mitteilung weiter ein In- und Outdoor-Racketsportcenter, eine Kletter- und Boulder-Anlage, einen Skills Park und eine Ballsporthalle.

«Das Swiss Football Home ist ein nationales Leuchtturmprojekt nach internationalem Vorbild und ist für Thun insbesondere aus wirtschaftlicher Perspektive eine einzigartige Chance», wird der Thuner Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) in der Mitteilung zitiert.

Der Thuner Stadtrat entscheidet an seiner Sitzung vom 16. Januar über den Kredit. Im November hatte bereits das Kantonsparlament einen Beitrag von 7,5 Millionen Franken gesprochen.

Gebaut werden soll voraussichtlich ab 2028. Noch ist die betreffende Parzelle auf der Burgerallmend in der Landwirtschaftszone und muss für eine allfällige Bebauung erst eingezont werden. Die Burgergemeinde hatte Ende November mitgeteilt, dass die Einzonung 2027 angegangen werden soll und die Genehmigung 2028 erfolgen könnte.

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Kommentare

User #5059 (nicht angemeldet)

Ich dachte Thun sie eine normale Statt aber weit gefehlt.

User #6478 (nicht angemeldet)

Geht gar nicht. Sind auch meine Steuergelder die da verschwendet werden. Steuerzahler werde schon genug zur Kasse gebeten für den enormen Sicherheitsaufwand bei Fussballspielen

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