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    IWF begrüsst Reformen von westafrikanischer Währung

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    Elfenbeinküste,

    Der Internationale Währungsfonds(IWF) hat die angestrebten Reformen der westafrikanischen Währung CFA-Franc begrüsst.

    Das Logo des Internationale Währungsfonds prangt an dessen Hauptsitz in Washington. Foto: Jim Lo Scalzo/EPA/dpa
    Das Logo des Internationale Währungsfonds prangt an dessen Hauptsitz in Washington. Foto: Jim Lo Scalzo/EPA/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das teilte die Chefin des IWF, Kristalina Georgiewa, am späten Samstagabend (Ortszeit) mit.

    Sie seien ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der Vereinbarung zwischen der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion sowie Frankreich.

    Das teilte die Chefin des IWF, Kristalina Georgiewa, am späten Samstagabend (Ortszeit) mit. Der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatten am Samstag eine Reform der Währung in acht westafrikanischen Ländern verkündet. Der CFA-Franc soll demnach in «Eco» umbenannt werden, die Ex-Kolonialmacht Frankreich soll sich aus den entsprechenden Gremien zurückziehen.

    Die neue Währung werde 2020 eingeführt, sagte Macron. Allerdings soll die Bindung an den Euro bestehen bleiben. Der CFA-Franc ist mit einem festen Wechselkurs von rund 655,96 CFA-Franc je Euro an die europäische Gemeinschaftswährung gebunden.

    Der CFA-Franc wurde 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg für die französischen Kolonien in Afrika geschaffen. Er wird in 14 Ländern in West- und Zentral-Afrika genutzt. Die Reformen gelten aber nur für die acht westafrikanischen Länder Elfenbeinküste, Benin, Burkina Faso, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo, die der Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) angehören.

    Von Kritikern wird die Währung oft als Relikt der Kolonialzeit kritisiert. Sie sorgt aber auch für Währungsstabilität und fördert Handel mit Europa. IWF-Chefin Georgiewa begrüsste, dass die Reformen Elemente der Stabilität wie die Bindung an den Euro als Vorteil für die Region beibehalten werden. Ouattara sprach mit Blick auf die Pläne von einem historischen Tag für ganz Westafrika, Macron von einer «bedeutenden historischen Reform».

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