Drei Satelliten des Irans wurden erfolgreich in ihre Umlaufbahn katapultiert. Die Geräte sollen laut dem Land nur Forschungszwecken dienen.
Iran
Eine iranische Rakete mit einem Satelliten an Bord startet von einem unbekannten Standort, von dem angenommen wird, dass er in der iranischen Provinz Semnan liegt. Foto: Sepahnews/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Iran meldet heute Donnerstag einen erfolgreichen Satellitenstart.
  • Laut offiziellen Angaben sollen die Satelliten Daten zu Wetter und Landwirtschaft sammeln.
  • Die USA und Israel sind jedoch skeptisch.

Der Iran hat am Donnerstag einen erfolgreichen Satellitenstart gemeldet. Eine Rakete des Typs Simorgh (Phönix) habe drei Forschungssatelliten in eine Umlaufbahn von 470 Kilometern Höhe gebracht.

Dies sei eine grosse Errungenschaft für die Islamische Republik, sagte der Sprecher Ahmad Husseini laut Nachrichtenagentur IRNA. Weitere Details gab er nicht bekannt.

Nach Angaben Teherans sollen die iranischen Satelliten Daten zu Wetter, Naturkatastrophen und Landwirtschaft liefern und keine militärischen Ziele verfolgen. Daher stehe ihr Einsatz im Einklang mit internationalen Vorschriften. Die USA und Israel sehen das iranische Satellitenprogramm jedoch kritisch. Sie befürchten, dass der Iran die Raumfahrttechnik zum Bau militärischer Langstreckenraketen nutzen könnte.

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