Iran-Krieg: US-Spezialeinheiten im Nahen Osten angekommen
Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
- Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
- Im Ticker erfährst alles zu den Neusten Entwicklungen rund um den Iran-Krieg.
Seit einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und dem Iran. Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran seinerseits greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.
Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen. Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit Angriffen auf Energieanlagen, sollte die Strasse von Hormus nicht freigegeben werden. Das Ultimatum wurde aber verlängert.
Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt. Gespräche zwischen dem Iran und den USA werden diese Woche erwartet.
Sorgen macht Beobachtern derweil das Eingreifen der Huthi-Miliz in den Krieg. Die vom Iran unterstützte Miliz im Jemen feuerte am Samstag innerhalb von kurzen Abständen Drohnen auf Israel ab.
Im Ticker von Nau.ch bleibst du zu den neusten Entwicklungen rund um den Iran-Krieg auf dem Laufenden.
Medien: US-Spezialeinheiten im Nahen Osten angekommen
Hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten des US-Militärs sind Medienberichten zufolge im Nahen Osten angekommen. Darunter befinden sich auch Soldaten der Army Rangers, die als Speerspitze der Kommandotruppen des US-Heeres gelten, sowie der Navy Seals, einer Eliteeinheit der US-Marine, wie die «New York Times» und der Sender CBS News übereinstimmend berichten. Die US-Medien berufen sich dabei auf zwei US-Militärbeamte beziehungsweise mit dem Einsatz vertraute Quellen.
Sie schlössen sich Tausenden Marineinfanteristen und Fallschirmjägern des Heeres an, die ebenfalls in der Region angekommen seien – die militärischen Optionen von US-Präsident Donald Trump im Krieg mit dem Iran würden damit erweitert, hiess es. Die Soldaten könnten demnach etwa in Operationen zum Einsatz kommen, die auf die Öffnung der Strasse von Hormus abzielen, auf die Einnahme der für den iranischen Ölexport zentralen Insel Charg oder die Bergung von Irans hochangereichertem Uran.

Seit Tagen gibt es Berichte über eine mögliche Bodenoffensive des US-Militärs im Iran. Trump drängt Teheran öffentlich zu einer diplomatischen Lösung des von den USA und Israel begonnenen Krieges – spart aber gleichzeitig auch nicht mit Drohungen zu weiterer militärischer Eskalation.















