Krieg

Iran-Krieg drückt weiter auf die Börsenstimmung

Keystone-SDA
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Zürich,

Die internationalen Finanzmärkte stehen weiter im Banne des Iran-Krieges. Die asiatischen Märkte reagierten auf den weiter steigenden Ölpreis. Auch in der Schweiz dürften die Aktienmärkte mit negativen Vorzeichen in die verkürzte Osterwoche starten.

Börse
Der Iran-Krieg drückt auf die Börsenstimmung. - keystone

Die USA und Israel setzen am Wochenende ihre massiven Angriffe fort, ohne dass es einen ernsthaften diplomatischen Lösungsansatz gibt. Der Iran wirft US-Präsident Donald Trump vor, Verhandlungsbereitschaft nur zu signalisieren, aber heimlich eine Bodenoffensive vorzubereiten. Dieser räumt dem Iran noch eine Woche Zeit ein, um die für den weltweiten Öl- und Gashandel so wichtige Strasse von Hormus freizugeben.

Entsprechend zeichnet sich am Ölmarkt keine Entspannung ab. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai stieg in der Nacht auf Montag um bis zu vier Prozent auf fast 117 Dollar. Damit näherte sich der Ölpreis wieder dem vor drei Wochen erreichten Zwischenhoch von 119,50 Dollar.

Derweil stehen die asiatischen Märkte stark im roten Bereich. Der japanische Nikkei 225 verliert aktuell 3,2 Prozent und der koreanische Aktienmarkt 3,0 Prozent. Die beiden Volkswirtschaften leiden stark unter den Folgen des Iran-Kriegs.

Auch an den europäischen Aktienmärkten dürfte sich der Abwärtsgang entsprechend fortsetzen. Der hiesige Leitindex SMI wird am Montagmorgen vorbörslich gemäss der Bank Julius Bär 0,4 Prozent unter dem Schlussstand vom Freitagabend gesehen bei rund 12'500 Punkten.

Am Devisenmarkt profitiert der US-Dollar weiterhin tendenziell vom Krieg. Die US-Währung kletterte auf 0,7988 Franken, die Marke von 80 Rappen hatte er in der Nacht auf Montag bereits kurzzeitig überschritten.

Kommentare

User #3215 (nicht angemeldet)

Was man nicht alles findet... aber nein, die SVP hatte üüüberhaupt nichts mit Trump zu tun ;o)) Magdalena Martullo-Blocher: «Trump liebt die Schweiz»

User #3215 (nicht angemeldet)

... und dann noch der hier.... «Das obsessive Trump‑Bashing verkennt die grossartigen demokratischen Traditionen des Landes.» — Roger Köppel, Gastkommentar, NZZ, 30. August 2024

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