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Iran Krieg: Jetz bittet Trump sogar China um Hilfe

Simon Binz
Simon Binz

Iran,

Nach Irans Angriffen auf die Strasse von Hormus ruft Donald Trump andere Staaten dazu auf, Kriegsschiffe zu entsenden – und bittet dabei sogar China um Support.

trump china
US-Präsident Donald Trump hofft auf die Hilfe von China, um die Strasse von Hormus zu beschützen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Angriffe auf die Tankerroute erhöhen Spannungen in der Strasse von Hormus.
  • Trump fordert internationale Marineeinsätze – sogar China soll helfen.
  • Mehrere Staaten verstärken ihre Militärpräsenz, Deutschland sagt ab.

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu. Nach iranischen Angriffen auf die wichtige Ölroute durch die Strasse von Hormus fordert Donald Trump eine internationale Militärpräsenz – und bittet dafür sogar China um Unterstützung.

In einem Beitrag auf seiner Plattform «Truth Social» rief der US-Präsident mehrere Staaten auf, Kriegsschiffe in die Region zu entsenden. «Die Länder der Welt, die Öl über die Strasse von Hormus beziehen, müssen sich um diese Passage kümmern, und wir werden helfen – SEHR!», schrieb Trump.

Wie gross ist die Gefahr, dass der Konflikt in der Strasse von Hormus weiter eskaliert?

Trump hofft, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Grossbritannien und weitere Staaten Kriegsschiffe in die Region schicken. Eine Anfrage von Reuters, welche Länder sich bereits dazu bereit erklärt hätten, liess das Weisse Haus unbeantwortet.

China und Grossbritannien reagieren

Auf Anfrage des US-Senders «CNN» reagierten inzwischen sowohl China als auch Grossbritannien auf Trumps Vorstoss – bestätigten jedoch keine Entsendung von Kriegsschiffen.

Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington erklärte, China rufe zu einem sofortigen Ende der Kampfhandlungen auf. Zudem hätten «alle Parteien die Verantwortung, eine stabile und ungehinderte Energieversorgung sicherzustellen».

Strasse von Hormus
Die Strasse von Hormus ist eine wichtige Handelsroute – seit dem Iran-Krieg haben kaum Tanker die Meerenge passiert. - keystone

Weiter hiess es, China werde als «aufrichtiger Freund und strategischer Partner der Länder im Nahen Osten» den Austausch mit allen beteiligten Seiten verstärken und eine konstruktive Rolle bei der Deeskalation und der Wiederherstellung des Friedens spielen.

Auch Grossbritannien hält sich bislang bedeckt. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums erklärte, man diskutiere derzeit mit Verbündeten «eine Reihe von Optionen, um die Sicherheit der Schifffahrt in der Region zu gewährleisten».

Iran kontrolliert zentrale Route für den Ölhandel

Die Meerenge zwischen Iran und Oman gilt als eine der wichtigsten Energierouten der Welt. Normalerweise passieren rund 20 Prozent des global gehandelten Erdöls und Flüssigerdgases die Passage. Entsprechend gross sind die Sorgen, dass der Konflikt den weltweiten Energiemarkt massiv beeinträchtigen könnte.

Trump kündigte zugleich ein hartes militärisches Vorgehen der USA gegen den Iran an. «In der Zwischenzeit werden die Vereinigten Staaten die Küste in Grund und Boden bomben und kontinuierlich iranische Boote und Schiffe aus dem Wasser schiessen», erklärte der Präsident.

Westliche Staaten verstärken Präsenz

Mehrere westliche Staaten erhöhen bereits ihre militärische Präsenz in der Region. Eine Drohne iranischer Bauart hatte Anfang März einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern getroffen.

Frankreich verlegt laut Regierungsangaben rund ein Dutzend Kriegsschiffe, darunter einen Flugzeugträgerverband, ins Mittelmeer, ins Rote Meer und möglicherweise auch in die Strasse von Hormus. Ziel ist es, einen Plan für den Geleitschutz von Öltankern zu entwickeln.

Deutschland hingegen will sich nicht beteiligen. Verteidigungsminister Boris Pistorius schloss eine deutsche Teilnahme an einer möglichen Mission bereits aus.

Kommentare

User #5553 (nicht angemeldet)

Zum Glück hat Donald alle alternativen Energieprojekte abgestellt, so können sie ihn mit der Öl-Abhängigkeit jetzt so richtig durchbraten 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

User #5958 (nicht angemeldet)

Die SVP liebt ausländische Energieträger wie Uran, Öl und Gas und möchte, dass die Schweiz auf ewig vom Ausland abhängig bleibt und jedes Jahr zig Milliarden ins Ausland bezahlen muss. Darum bekämpft sie die einheimische Energiegewinnung vehement und freut sich auf die Zölle von Trump.

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