Irans Präsident verteidigt Verhandlungsteam gegen Kritiker im Land

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Iran,

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat das iranische Verhandlungsteam gegen die Kritik einiger Hardliner‐Gruppen in Schutz genommen. «Die Mitglieder als Vaterlandsverräter zu bezeichnen, ist schlicht unfair und gegen die nationalen Interessen des Landes», sagte der Präsident.

Massud Peseschkian
Massud Peseschkian ist Präsident von Iran. (Archivbild) - keystone

Die USA und der Iran verhandeln – mit Hilfe von Vermittlern – seit mehreren Wochen über ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges. Die Übereinkunft soll Ausgangspunkt sein für vertiefte Gespräche zwischen Washington und Teheran. Neben der Öffnung der Strasse von Hormus soll sie Berichten zufolge die – fragile und mehrfach gebrochene – Waffenruhe um 60 Tage verlängern und Startpunkt für Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sein. Laut den USA sollte eine Unterzeichnung des Deals noch am Sonntag stattfinden. Aus dem Iran gab es dazu keine Bestätigung.

Bei nächtlichen Versammlungen in der Hauptstadt Teheran und anderen Städten war es am Samstagabend zu heftigen Protesten und Parolen gegen die beiden Hauptakteure des iranischen Verhandlungsteams, Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf und Aussenminister Abbas Araghtschi, gekommen. «Ihr solltet euch schämen» und «Tod den Kompromissmachern» gehörten zu den zentralen Rufen der Kundgebungen.

Der iranische Präsident sagte weiter, Kritik sei zwar legitim, Diffamierungen jedoch nicht, da diese zur Spaltung der Gesellschaft führen könnten. Zudem sei dies genau das, worauf die Feinde des Landes warteten. Besonders politische Gruppen, die sich der Revolution und dem System verpflichtet fühlten, sollten sich an den offiziellen politischen Kurs und die damit verbundenen Entscheidungen halten, sagte Peseschkian laut Webportal des Präsidialamts.

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