Iran-Drohne trifft Flughafen in Aserbaidschan
Seit Samstagmorgen greifen Israel und die USA den Iran an. Dieser reagiert mit weitreichenden Gegenschlägen auch gegen andere Golfstaaten.

Das Wichtigste in Kürze
- Israel und die USA greifen seit Samstagmorgen Ziele im Iran an.
- Dabei wurden Ajatollah Ali Chamenei und Teile der Führungsriege getötet.
- Der Iran schiesst Raketen und Drohnen gegen Israel und Golfstaaten mit US-Stützpunkten.
Seit Samstagmorgen greifen Israel mit Unterstützung der USA den Iran an. Dabei wurden der Herrscher Ajatollah Ali Chamenei sowie mehrere weitere Mitglieder der Führungsriege getötet. Im Visier der Angriffe standen zudem Anlagen des Raketen- und des Atomprogramms.
Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Israel und zahlreiche Golfstaaten – sowohl auf US-Militärbasen als auch auf zivile Objekte. Auch die bei Ausreisern und Touristen beliebte Grossstadt Dubai wurde Ziel von Angriffen. Rund 5000 Schweizer sitzen in der Golfregion fest.
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Abu Dhabi meldet sechs Verletzte
11:36: Die Behörden von Abu Dhabi melden nach dem Abfangen von Drohnen sechs pakistanische und nepalesische Staatsangehörige, die von herabfallenden Trümmerteilen verletzt wurden.
Abu Dhabi authorities have responded to an incident of debris falling in two locations in ICAD 2, following the successful interception of drones by air defence systems. The incident resulted in minor and moderate injuries to six Pakistani and Nepali nationals.
— مكتب أبوظبي الإعلامي (@ADMediaOffice) March 5, 2026
The public is…
Die Personen wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt.
Nach Drohnenangriff: Aserbaidschan bestellt iranischen Botschafter ein
11.03: Aserbaidschan hat nach einem Drohnenvorfall in der Abfertigungshalle eines Flughafens in seiner autonomen Exklave Nachitschewan den iranischen Botschafter ins Aussenministerium einbestellt.
Aserbaidschans autoritär regierender Präsident Ilham Aliyev hatte noch am Vortag in der iranischen Botschaft nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei kondoliert.
Roter Halbmond: Mehr als 100 zivile Ziele im Iran beschädigt
10.32: Seit Beginn der israelischen und US-amerikanischen Angriffe auf den Iran sind nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond 105 zivile Einrichtungen im Land schwer beschädigt worden.
Laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna wurden auch Wohngebiete in mehreren Städten sowie Teile Teherans getroffen. Es seien bislang 1.332 Angriffe an 636 Orten registriert worden. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Hochzeit im geschützten Untergrund
10.09: In Tel Aviv hat ein Paar offenbar eine Hochzeit in einem Parkhaus abgehalten. Das zeigen Bilder der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Aufgrund der andauernden Angriffe wird die Bevölkerung immer wieder angewiesen, sich in geschützte Räume unter dem Erdboden zu begeben.
Neuer Raketenangriff des Irans auf Israel
10.05: Der Iran hat Israel erneut mit Raketen angegriffen. Die Armee teilte mit, es seien mehrere Geschosse identifiziert worden. Im Grossraum Tel Aviv heulten Warnsirenen. Auch Jerusalem war nach Medienberichten von dem Angriff bedroht.
Das israelische Nachrichtenportal «ynet» berichtete, der Zivilschutz habe sich seit Beginn des Kriegs mit dem Iran am Samstag um 13 Einschlagsorte mit «bedeutender Zerstörung» in Israel gekümmert. Insgesamt werde aber ein Rückgang der Raketenangriffe aus dem Iran beobachtet.

Israel bereitet sich demnach auch darauf vor, dass neben der libanesischen Hisbollah-Miliz auch die ebenfalls mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen in den Krieg einsteigen könnte. Sie verfüge weiterhin über die Fähigkeiten und bereite sich vor. Warum die Huthi bisher nicht geschossen haben, sei nicht ganz klar, hiess es in dem Bericht.
Israels Regierung ordnet schnellere Rüstungsproduktion an
09.58: Israels Verteidigungsministerium hat die grossen Rüstungsunternehmen des Landes angewiesen, die Produktion offensiver und defensiver Waffensysteme zu beschleunigen.
Dies bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums. Hintergrund ist der Krieg Israels und der USA gegen den Iran. Israel bereitet sich den Angaben zufolge auf anhaltende Kampfhandlungen und eine mögliche Ausweitung auf weitere Fronten vor.
Vertretern der Rüstungsindustrie wurde laut Verteidigungsministerium ein operativer Lagebericht präsentiert, zusammen mit kurz- und langfristigen Beschaffungs- und Aufrüstungsplänen. Zudem werden seit Kriegsbeginn am Samstag US-Waffensysteme nach Israel geliefert.
Flughafen in Aserbaidschan offenbar von Drohne getroffen
09.51: Das aserbaidschanische Aussenministerium bestätigte am Donnerstagmorgen Berichte über Drohnenangriffe, die vom iranischen Territorium aus durchgeführt wurden.
Eine Drohne habe das Terminalgebäude des Flughafens in der Autonomen Republik Nachitschewan getroffen, während eine weitere Drohne in der Nähe eines Schulgebäudes im Dorf Shakarabad abstürzte.
Zwei Zivilisten seien dabei verletzt worden. Der Flughafen liegt etwa zehn Kilometer von der Grenze zum Iran entfernt. Die aserbaidschanische Seite behalte sich das Recht vor, «angemessene Gegenmassnahmen» zu ergreifen.
Italien prüft Hilfe bei Luftverteidigung in Golfstaaten
09.45: Italien plant angesichts der iranischen Luftangriffe, den Golfstaaten Hilfe im Bereich der Luftverteidigung zu leisten. Das gab Premierministerin Giorgia Meloni gegenüber dem Radiosender «RTL 102.5» bekannt.

«Wie Grossbritannien, Frankreich und Deutschland beabsichtigt auch Italien, den Golfstaaten Hilfe zu leisten, insbesondere im Bereich der Verteidigung und vor allem der Luftverteidigung», sagte Meloni.
«Das tun wir nicht nur, weil es sich um befreundete Nationen handelt, sondern vor allem, weil Zehntausende Italiener in der Region leben und rund 2000 italienische Soldaten dort stationiert sind – Menschen, die wir schützen wollen und müssen.»
Proiranische Milizen im Irak reklamieren weitere Angriffe für sich
09.42: Prorianische Milizen im Irak haben erneute mehrere Angriffe auf «feindliche Ziele» im Irak für sich reklamierte. Die Gruppe «Islamischer Staat» sprach von 29 Angriffen innerhalb von 24 Stunden.
Demnach seien bei den Angriffen Dutzende Drohnen und Raketen eingesetzt worden. Zudem habe man eine Drohne der «amerikanischen Besatzung» mit «geeigneten Waffen» abgeschossen.
Die Gruppe «Islamischer Widerstand» – eine Art Dachgruppe für proiranische Milizen im Irak – hat seit Ausbruch des Iran-Kriegs bereits Dutzende Angriffe gegen «gegnerische» Stützpunkte im Irak und in der Region für sich reklamiert.
Iran bestreitet Raketenangriff auf die Türkei
09.10: Der iranische Generalstab hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Türkei mit einer ballistischen Rakete angegriffen zu haben. Meldungen über einen Raketenabschuss in Richtung türkisches Territorium seien falsch und würden entschieden zurückgewiesen.
Das ging aus einer offiziellen Erklärung hervor. Die iranischen Streitkräfte respektierten die Souveränität des Nachbar- und befreundeten Landes Türkei, hiess es weiter.

Am Mittwoch hatte ein Nato-Abwehrsystem in der türkischen Grenzregion eine ballistische Rakete abgefangen. Ein Teil der Abwehrrakete fiel in der Grenzprovinz Hatay auf eine freie Fläche. Es gab keine Verletzten.
Unklar bleibt, welches Ziel die iranische Rakete gehabt haben soll. Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf US-Militärkreise, das Geschoss hätte den wichtigen Nato-Luftwaffenstützpunkt Incirlik treffen sollen.
Revolutionsgarden greifen Tanker im Persischen Golf an
08.57: Die iranischen Revolutionsgarden melden einen Angriff auf einen Öltanker im Norden des Persischen Golfs. Auf dem Webportal der Garden heisst es weiter, das Schiff stehe in Flammen.

Die Revolutionsgarden erneuerten ihre Drohung, im Kriegsfall die Strasse von Hormus zu kontrollieren. Schiffe der USA, Israels, europäischer Staaten und ihrer Verbündeten hätten keine Erlaubnis für eine Durchfahrt und würden angegriffen.
Angriffe treffen Flüchtlingslager
08.07: Lokale Medien im Libanon berichteten von Angriffen in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut. Dabei wurden auch zwei Autos getroffen. Drei Menschen kamen nach Angaben des Gesundheitsministeriums ums Leben.

Auch ein palästinensisches Flüchtlingslager nahe Tripoli im Norden des Libanons wurde nach libanesischen Angaben getroffen. Dabei seien zwei Menschen getötet worden, meldete das Gesundheitsministerium mitteilte. Eine weitere Person sei verletzt worden.
Iran droht den USA nach Versenkung eines Kriegsschiffes
08.04: Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi hat den USA nach dem tödlichen Angriff auf die Fregatte «IRIS Dena» im Indischen Ozean mit Konsequenzen gedroht. Araghtschi schrieb auf X: «Merken Sie sich meine Worte: Die USA werden diesen Präzedenzfall bitter bereuen.»

Araghtschi warf den USA vor, 2.000 Meilen (ca. 3.219 km) von der iranischen Küste entfernt eine «Gräueltat auf See» begangen zu haben. Die «IRIS Dena» mit 130 Besatzungsmitgliedern sei als Gast der indischen Marine in internationalen Gewässern unterwegs gewesen und ohne Vorwarnung angegriffen worden.
Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde das Schiff von einem US‐U‐Boot mit einem Torpedo versenkt.
Asiens Börsen erholen sich deutlich – Ölpreise steigen wieder
07.41: Die Börsen in Asien haben sich am Donnerstag nach den starken Verlusten der Vortage deutlich erholt. Die Nervosität blieb allerdings gross wegen der Spannungen im Nahen Osten und der Unsicherheit über den wichtigen Öltransportweg durch die Strasse von Hormus.

Unterdessen stiegen die Ölpreise erneut. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent kletterte um rund drei Prozent auf knapp 77 Dollar, während US-Öl der Sorte WTI um etwa 2,5 Prozent auf gut 83 Dollar zulegte.
Auslöser bleibt die Blockade der Strasse von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports läuft. Die USA stellten zwar eine mögliche Eskorte für Tanker in Aussicht, während der Iran erklärte, die Kontrolle über die Passage zu haben.
Neue Angriffswelle in Teheran – Raketenangriffe auf Israel
07.36: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle in Teheran begonnen. In einer Mitteilung des Militärs war die Rede von grossangelegten Angriffen auf Infrastruktur der iranischen Führung in der Hauptstadt.
Augenzeugen berichteten über Explosionsgeräusche im Bereich von Teheran. Ausserdem griff Israels Luftwaffe den Angaben zufolge mehrere Kommandozentren der proiranischen Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut an.
Im Verlauf der Nacht hatte es in Israel immer wieder Raketenalarm gegeben. Dabei wurde auch über parallele Raketenangriffe aus dem Iran und vom Libanon aus auf den jüdischen Staat berichtet. Ein Einwohner Tel Avivs berichtete von gewaltigen Knallgeräuschen.
Es gab zunächst keine Berichte über Verletzte. Am Vortag waren nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom Dutzende von Menschen verletzt worden.
Israel täuschte die Mullahs mit Abendessen-Trick
07.30: Vor dem US-israelischen Angriff auf den Iran am Samstagmorgen sollen die Streitkräfte eine «psychologische Operation» durchgeführt haben, wie ein Vertreter der israelischen Streitkräfte (IDF) am Mittwoch verriet.
Demnach habe man einen möglichst grossen Überraschungseffekt erzielen wollen. Doch die Sorge war offenbar gross, dass der Iran auf auffällige Bewegungen am Freitagabend rund um den zentralen Militärkomplex in Tel Aviv aufmerksam werden könnte.

Deshalb habe man am Freitag bewusst den Eindruck vermittelt, dass das Militär für das Wochenende herunterfahre. «Wir veröffentlichten Fotos und Informationen, die nahelegten, dass IDF-Mitarbeiter und die oberste Führung nach Hause zum Schabbat-Abendessen gingen», so der Vertreter.
Ein Täuschungsmanöver: Die Generäle, die am Freitagabend tatsächlich nach Hause gegangen waren, kehrten unauffällig ins Hauptquartier zurück.
Dort wurde in den frühen Morgenstunden des Samstag den Angriff auf das Mullah-Regime befehligt.
Experte: Teheran will Kriegskosten für Washington erhöhen
05.45: «Iran versucht, den Konflikt zu regionalisieren», sagt der Leiter des Iran-Programms der International Crisis Group, Ali Vaez. «Die Angriffe auf die Golfstaaten und US-Stützpunkte zeigen, dass Teheran davon ausgeht, dass die beste Option ist, die Kosten für Washington uns seine Verbündeten so schnell wie möglich zu erhöhen.»
Iran-Rakete sollte Nato-Luftwaffenstützpunkt treffen
05.31: Das Abfeuern einer ballistischen Rakete auf die Türkei am Mittwoch stellte eine neue Eskalationsstufe dar. Das iranische Geschoss hätte den wichtigen Nato-Luftwaffenstützpunkt Incirlik treffen sollen, berichtete die «New York Times» unter Berufung auf US-Militärkreise. Die Rakete war von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden.
Irans Militär greift kurdische Gruppen im Irak an
05.12: Die iranischen Streitkräften haben nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak angegriffen. Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldete die staatlichen Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran. Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlichte Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen «anti-iranischer Separatisten» zu sehen sein sollen.

US-Medien berichteten zuletzt, Präsident Donald Trump erwäge, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weisse Haus wies dies zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigte allerdings, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Iraks gesprochen habe.
Iran beschiesst Israel – Explosionen in Jerusalem
04.29: Das israelische Militär teilte mit, dass der Iran in den frühen Morgenstunden mehrere Raketen in Richtung Israel abgefeuert habe.
Berichte über mögliche Opfer gebe es bislang nicht, meldete die Nachrichtenagentur AFP. Innerhalb von zwei Stunden wurden drei Raketenwarnungen ausgegeben, in Jerusalem waren Explosionen zu hören.
Ölpreise ziehen weiter an
03.45: Die Angst vor einer länger andauernden Blockade der Strasse von Hormus im Zuge des Konflikts zwischen den USA und dem Iran lässt die Ölpreise am Donnerstag steigen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuert sich um mehr als zwei Prozent auf 83,07 Dollar. US-Leichtöl der Sorte WTI legt um 2,6 Prozent zu und kostet 76,60 Dollar. Die wichtige Route für den Transport von Energie ist bereits seit mehreren Tagen blockiert.
US-Senat stimmt gegen stärkeres Mitspracherecht im Iran-Krieg
03.02: Im Konflikt um die Entscheidungshoheit über das Vorgehen im Iran-Krieg hat der US-Senat Präsident Donald Trump den Rücken gestärkt. Bei einer Abstimmung gab es nicht genug Stimmen für einen mehrheitlich von Demokraten unterstützten Antrag, der dem Kongress ein stärkeres Mitspracherecht beim Einsatz der Streitkräfte eingeräumt hätte, wie der Senat auf X mitteilte. Die Abstimmung ging 53 zu 47 aus.
Eine sogenannte War Powers Resolution wurde erstmals in Reaktion auf den Vietnam-Krieg 1973 angewendet. Ein Hauptmerkmal solcher Resolutionen sind beschleunigte Verfahren, mit denen der Kongress über die Entsendung oder den Abzug von Truppen entscheiden kann.

«Donald Trump hat Amerika in einen Konflikt gestürzt ohne klare Ziele, ohne Plan und ohne Genehmigung durch den Kongress», hatte Minderheitsführer Chuck Schumer zuvor gesagt. Mit der Resolution wollten die Demokraten den «illegalen und unnötigen» Krieg im Iran beenden, hiess es in einer Erklärung mehrerer Kongressmitglieder. «Sie hindert die USA nicht daran, sich selbst oder Israel gegen einen iranischen Angriff zu verteidigen.»
Nachbarschaft der US-Botschaft in Katar evakuiert
02.38: Die Umgebung der US-Botschaft in Katar ist evakuiert worden. Die Bewohner der umliegenden Gebäude seien vorübergehend und vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, teilte das Innenministerium des Golfstaats mit. Ihnen seien anderweitige Unterkünfte gestellt worden. Zu den Hintergründen der Evakuierung machte die Behörde zunächst keine Angaben.
Explosion an Tanker im Persischen Golf gemeldet
02.14: Vor der Küste von Kuwait im Persischen Golf ist es zu einer Explosion an einem Tanker gekommen. Der Kapitän des rund 55 Kilometer südöstlich von Mubarak al-Kabir vor Anker liegenden Schiffes habe eine grosse Explosion an der Backbordseite bemerkt, bevor ein kleines Boot davongefahren sei, berichtete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO). Öl aus dem Ladetank laufe ins Meer aus. Ein Brand sei zunächst nicht gemeldet worden, der Besatzung gehe es gut.
IOM-Chefin warnt vor Migrationskrise durch Iran-Krieg
02.00: Wegen des Iran-Kriegs warnt die Chefin der UN-Organisation für Migration (IOM) Europa vor einer Migrationskrise, die sich binnen Tagen entwickeln könnte. «Schauen Sie sich das Beispiel der Ukraine an, wo innerhalb weniger Tage Millionen von Menschen die Grenze überquert haben», sagte IOM-Chefin Amy Pope im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel.

Entscheidend sei, ob der Konflikt andauere, sich ausweite und dabei auch zivile Infrastruktur getroffen werde. «Das sind einige der Auslöser, von denen wir erwarten, dass sie zu mehr Migrationsbewegungen führen werden», sagte sie.
Israelische Luftwaffe greift Hisbollah-Stellungen in Beirut an
01.21: Die israelische Luftwaffe hat erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah in Beirut angegriffen. Ziel sei die Infrastruktur der Terrororganisation, erklärte die Armee. Zuvor hatte das Militär bereits ein Gebäude in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt als Stützpunkt der schiitischen Miliz identifiziert und einen Angriff angekündigt. Ein Armeesprecher rief die Anwohner dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.

In der Nacht auf Donnerstag zerstörten die israelischen Streitkräfte nach eigenen Angaben mehrere Raketenabschussrampen und eine Drohnenfabrik der Hisbollah im Süden des Landes nahe der Grenze zu Israel. Die Angaben des Militärs liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
EU-Kommissar rechnet nicht mit Fluchtbewegung aus Iran
00.02: Die Eskalation im Iran-Krieg führt nach Einschätzung der EU-Kommission zu keiner massenhaften Migration aus dem Land Richtung Europa. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner sagte der «Bild» mit Blick auf Gespräche mit dem türkischen Aussenminister Hakan Fidan: «Der hat versichert, dass er die Grenzen zugemacht hat in Richtung Iran. Und dass er auf der anderen Seite auch dazu steht, dass wir eine gute Kooperation haben zwischen der Europäischen Union und der Türkei.»


















