Nach dem Putsch geht das Militär in Myanmar weiter gegen die eigene Bevölkerung vor. Am Mittwoch befasst sich der UN-Sicherheitsrat erneut mit der Situation.
Sicherheitsrates vereinte nationen
Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen in New York City. (Archvibild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Wochenende tötete das Militär in Myanmar mehr als 100 Zivilisten.
  • Kommenden Mittwoch wird sich der UN-Sicherheitsrat erneut mit der Krise beschäftigen.

Angesichts der weiterhin exzessiven Gewalt des Militärs in Myanmar gegen die landesweiten Proteste soll sich der UN-Sicherheitsrat erneut mit dem Thema beschäftigen.

Wie am Montag aus Kreisen des mächtigsten UN-Gremiums verlautete, habe Grossbritannien eine entsprechende Sitzung hinter verschlossenen Türen für Mittwoch angefragt. Nach einem früheren Treffen hatte der Rat die Gewalt in dem asiatischen Land bereits verurteilt. Einfluss auf das brutale Vorgehen des Militärs schien das aber nicht zu haben.

In Myanmar hatte die Militärgewalt am Wochenende bei landesweiten Protesten mit mehr als 100 Toten einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Vereinten Nationen bezeichneten den Samstag als den «blutigsten Tag» seit dem Militärputsch vom 1. Februar. Unter den Toten waren Berichten zufolge mehrere Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 15 Jahren.

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