Zwei Departemente mit gemeinsamer Strategie gegen häusliche Gewalt
Der Bund erhält eine nationale Strategie gegen häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt. Das Departement des Innern und das Justiz- und Polizeidepartement wollen das, was sie bisher gegen Gewalt unternommen haben, in der gemeinsamen Strategie zusammenführen.

Auf Landesebene gibt es heute zwei zentrale strategische Instrumente zur Bekämpfung von häuslicher, sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess.
Das eine ist der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention 2022–2026 unter Federführung des Departements des Innern (EDI). Das zweite ist die Roadmap zur Bekämpfung von häuslicher und sexueller Gewalt unter Federführung des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Organisationen.
Die enge Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen soll gewährleisten, dass beim Bekämpfen von Gewalt Sicherheits- und Gleichstellungsaspekte konsequent berücksichtigt werden. Die fachliche Koordination übernimmt das Gleichstellungsbüro.
Kantone, Städte sowie die Schweizerische Konferenz gegen häusliche Gewalt werden in die Arbeiten einbezogen. Gleiches sei für die Zivilgesellschaft sowie Fachleute aus der Wissenschaft der Fall, hiess es. Verabschiedet werden soll die neue Strategie Anfang 2027.
«Mit der gemeinsamen nationalen Strategie stärken wir Prävention und Schutz – und setzen ein wichtiges Zeichen: Der Bund intensiviert sein Engagement gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt», liess sich Baume-Schneider im Communiqué zitieren.
«Häusliche und sexuelle Gewalt ist ein inakzeptables Sicherheitsrisiko für unsere Gesellschaft, das wir gemeinsam mit den Kantonen, Städten und Gemeinden bekämpfen müssen», betonte laut der Mitteilung Justizminister Beat Jans.










