Dubai unter Beschuss – Superreiche fliehen vor Krieg
Der Iran‑Krieg trifft Dubai am empfindlichsten Punkt. Das einstige Symbol wirtschaftlicher Sicherheit gerät durch wiederholte Angriffe ins Wanken.

Die Golfmetropole Dubai erlebt eine beispiellose Fluchtbewegung ihrer superreichen Klientel. Iranische Raketen und Drohnen treffen Luxushotels und den Flughafen, wodurch Dubais Image als sicherer Hafen ins Wanken gerät.
Der Iran-Konflikt trifft Dubai an seiner empfindlichsten Stelle: dem Ruf als stabiler Zufluchtsort für globales Kapital. Mehrere iranische Angriffe erschütterten innert Tagen das Selbstbild der glitzernden Metropole, schreibt die «Frankfurter Rundschau».
Das berühmte Burj Al Arab ging nach Drohnentrümmern in Flammen auf. Ein Raketeneinschlag beschädigte den Flughafen Dubai, und das Luxushotel Fairmont The Palm wurde getroffen.
Private Jets für 350'000 Dollar
Der Flugverkehr kam zeitweise vollständig zum Erliegen, Tausende Reisende sassen fest. Die Musik verstummt, Sirenen kündigen Raketenalarm an, berichtet «T-Online».
Charterflug-Unternehmen berichten von explodierender Nachfrage. Ameerh Naran, CEO von Vimana Private Jets, erhielt über Nacht mehr als 100 Kundenanfragen, schreibt die «Frankfurter Rundschau».
Ein Privatjet von Riad nach Europa kostet derzeit bis zu 350'000 Dollar. Viele Wohlhabende fahren zehn Stunden durch die Wüste nach Saudi-Arabien, um dort Evakuierungsflüge zu erreichen, berichtet der «Spiegel».
Warum Dubai besonders stark vom Krieg betroffen ist
Der Iran feuerte fast fünfmal so viele Drohnen und Raketen auf die Emirate wie auf Israel. Das zeigen Zahlen des Institute for the Study of War, wie das «Handelsblatt» recherchierte.

Die geografische Nähe spielt eine zentrale Rolle: Nur 130 Kilometer trennen Dubai vom iranischen Festland. Iranische Kurzstreckenraketen erreichen Ziele bis 700 Kilometer Entfernung mühelos, wie «T-Online» berichtet.
Milliardär Khalaf Al Habtoor richtete einen scharfen Appell an Donald Trump, schreibt die «Frankfurter Rundschau». Er fragte den US-Präsidenten auf X, wer ihm das Recht gegeben habe, die Region in einen Krieg zu ziehen.
















