Das sind die fünf Opfer des Tauchunglücks
Bei einem Tauchunglück auf den Malediven sind nach Angaben aus Rom fünf Italiener ums Leben gekommen. Auch eine Mutter und ihre Tochter sind gestorben.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei einem Tauchunglück auf den Malediven sind fünf Menschen gestorben.
- Die Italiener wollten Höhen in rund 50 Metern Tiefe erkundigen.
- Vier Verunglückte waren Mitarbeiter oder Studenten der Universität Genua (I).
Ein Tauchausflug auf den Malediven hat am Donnerstag ein tragisches Ende gefunden. Fünf Taucher aus Italien wollten im Vaavua-Atoll in rund 50 Metern Tiefe Höhlen erkunden, wie das italienische Aussenministerium mitteilte.
Nachdem sie als vermisst gemeldet wurden, rückten Flugzeuge und Schnellboote umgehend für eine grossangelegte Suchaktion aus.
In einer bis zu 60 Meter tiefen Höhle wurde anschliessend eine Leiche gefunden. Zunächst gab es keinerlei Einzelheiten zum Hergang des Unglücks.
Die Behörden in den Malediven hätten Untersuchungen eingeleitet, hiess es. Das Aussenministerium und die italienische Botschaft in Sri Lanka stünden in Kontakt mit den Familien der Opfer.
Opfer waren Mitarbeitende und Studenten von Uni
Die Malediven sind ein Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Die Inseln des Archipels ziehen mit idyllischen weissen Sandstränden viele Urlauber an. Auch für Schnorchler und Taucher sind die Malediven und ihre Korallenriffe ein beliebtes Ziel.
Italienische Medien berichteten, dass unter den verunglückten Tauchern vier Mitarbeiter oder Studenten der Universität Genua waren.
Darunter die Meeresbiologin Monica M* und ihre Tochter Giorgia S*. Auch Muriel O*, Federico G* und Gianluca B* sollen unter den Verunglückten weilen.
La tragedia che ha colpito l’Università degli Studi di Genova scuote profondamente tutta la comunità accademica italiana. Ci sono dolori davanti ai quali le parole non bastano. In questo momento così drammatico rivolgo il mio pensiero più sincero e la mia vicinanza alle famiglie,…
— Anna Maria Bernini 🇮🇹 (@BerniniAM) May 14, 2026
Die Hochschule erklärte, man trauere um eine Ökologie-Professorin und deren Tochter, die an der Universität studiere. Auch um eine Dozentin und einen Studenten, der kürzlich sein Studium der Biologe und Meeresbiologie abgeschlossen habe, wird getrauert.
Die italienische Wissenschaftsministerin Anna Maria Bernini erklärte auf der Plattform X, die Tragödie «erschüttert die ganze italienische Wissenschaftsgemeinschaft».
* Name der Redaktion bekannt





















