Vater

Frieda Hodels Heimflug gestrichen – Vater unterrichtet Tochter

Luca Micheli
Luca Micheli

Maldiven,

Die Zeichen standen gut – doch nun wiederholt sich das Reise-Dilemma. Der Rückflug von Frieda Hodel und ihrer Familie wurde erneut annulliert.

Frieda Hodel
Aus der geplanten Rückreise wurde nichts: Frieda Hodel und Ehemann Fabio sitzen weiterhin auf den Malediven fest. - Instagram / @friedahodel

Das Wichtigste in Kürze

  • Frieda Hodel und ihre Familie schaffen es nicht aus ihrem Ferienparadies heraus.
  • Ihr Rückflug von den Malediven wurde für Freitag erneut annulliert.
  • Die Ex-Bachelorette findet die Umstände «langsam etwas surreal».

Seit über drei Wochen sitzt Frieda Hodel mit ihrer Familie auf den Malediven fest. Der gesperrte Luftraum über Nahost macht die Rückreise für viele Touristen zu einer echten Herausforderung. Davon bleibt auch die Bachelorette von 2015 nicht verschont.

Nach langwierigen Abklärungen mit der Airline öffnete sich zuletzt ein Lichtblick für die 43-Jährige. «Freitag, wenn alles gut geht, fliegen wir nach Hause», erklärte sie noch am Montag gegenüber Nau.ch.

Flug von Frieda Hodel erneut annulliert

Doch nun folgt ein erneuter Rückschlag.

Auf Instagram meldet sich Hodel mit ernüchternden Neuigkeiten: «Unser Flug am Freitag von den Malediven wurde gerade wieder gestrichen. Wieder eine E-Mail mit ‹annulliert›.» Eine Abreise aus dem Inselparadies im Indischen Ozean rückt für die vierköpfige Familie damit erneut in ungewisse Ferne.

Frieda Hodel
Frieda Hodel informiert ihre Follower über das anhaltende Reise-Chaos. - Instagram / @friedahodel

«Langsam fühlt es sich wirklich an, als würden wir hier einfach nicht wegkommen», beschreibt die Zürcherin, für die sich die aktuelle Situation nicht mehr wie Ferien anfühlt. Das Ganze findet sie «langsam etwas surreal».

Eine Alternative gibt es zurzeit keine. «Jetzt heisst es für uns wieder: Flüge suchen, Möglichkeiten prüfen und hoffen, dass wir irgendwo vier Plätze finden.»

Systemfehler warf Abreise über Haufen

Für Frieda Hodel und ihre Familie ist es mittlerweile Tag 23 – und Versuch Nummer drei, vom Insel-Atoll in die Schweiz zurückzukehren. Beim ersten geplanten Rückflug wurde bereits eingecheckt, doch ein Systemfehler der Airline warf die vier wieder aus der Passagierliste.

Anschliessend versuchte die Beauty-Unternehmerin zwei Tage lang, die Airline zu kontaktieren. Nach vielen Stunden in der Warteschleife wurde die Familie mit einem neuen Flug fündig. Dieser sollte Hodel über Abu Dhabi weiter nach Mailand bringen – doch nun beginnt das Problem beginnt von Vorne.

Ehemann Fabio unterrichtet jetzt Tochter

Ferien sind zwar schön – doch irgendwann beginnt wieder der Alltag. Job, Schule – das normale Leben. Hodel und ihr Ehemann Fabio Zerzuben (42) führen gemeinsam eine Firma für Beauty-Produkte, nebenbei sind die beiden als Influencer tätig. Vieles lässt sich hier online steuern.

Tochter Zuria ist mit ihren acht Jahren bereits im schulpflichtigen Alter. Seit dieser Woche sind die Sportferien im Kanton Wallis, wo die Familie lebt, aber vorbei. Papi Fabio sorgt nun dafür, dass der Lernstoff beim Sünnelen und Schnorcheln nicht untergeht.

Frieda Hodel
Nun bleibt der Familie noch mehr Zeit, die Unterwasserwelt zu erkunden. - Instagram / @friedahodel

«Meine tägliche Routine besteht jetzt darin, Zuria zu unterrichten: Mathe, Lesen, Schreiben», erklärt Zerzuben auf Instagram, der notgedrungen in die Lehrerrolle schlüpfen muss. Wie ihre Abwesenheit an der Schule geregelt wurde, ist unklar.

«Manchmal fühlt sich das fast wie Schicksal an»

Auch in finanzieller Hinsicht werden die ursprünglichen Traumferien vermehrt zu einer Belastung. Durch den zwangsweise verlängerten Aufenthalt entstehen Zusatzkosten für Hotelübernachtungen und Umbuchungen. Laut Hodel liegen diese im fünfstelligen Bereich: Nun laufen Abklärungen mit der Reiseversicherung.

Wie es für die Zürcherin weitergeht, ist unklar. Um ihr Gedankenkarussell zu bremsen, taucht sie kurz ins kühle Nass ab. Und versucht, den aktuellen Umständen dennoch etwas Positives abzugewinnen.

Frieda Hodel fasst ihre Gedanken in Worte: «Manchmal fühlt sich das fast wie Schicksal an. Und am Ende sind wir einfach nur dankbar, dass es uns allen gut geht und wir hier sein dürfen.»

Kommentare

User #3614 (nicht angemeldet)

Ist nicht mal in der Lage, einen einfachen Rückflug zu buchen. Sagt ja schon alles. Wichtig ist, die Medien zu informieren.

User #5466 (nicht angemeldet)

Bitte gleich dort bleiben!

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