Universität Bern

Uni Bern bleibt internationale Spitzenuniversität

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Der Jahresbericht 2025 bestätigt: Die Universität Bern bekräftigte im vergangenen Jahr ihre Position als internationale Spitzenuniversität.

Universität Bern Gebäude Rasen
Bildung wird in der Schweiz grossgeschrieben. Die Universität Bern ist ein Beispiel dafür. - Pixabay

Die Universität Bern bekräftigte im vergangenen Jahr ihre Position als internationale Spitzenuniversität. Trotz finanzieller Herausforderungen engagierte sie sich für eine zukunftsorientierte und gesellschaftlich relevante Forschungs- und Bildungslandschaft, wie der Jahresbericht 2025 zeigt.

Wie die Universität Bern ausführt, beläuft sich der Beitrag des Kantons Bern im Berichtsjahr auf 347,5 Millionen Franken bei einem Gesamtumsatz von 994 Millionen Franken. In ihrer Rechnung hat die Universität Bern insgesamt ein positives Ergebnis von 10,5 Millionen Franken erwirtschaftet.

Bei den Grundmitteln resultiert ein positives Ergebnis von 15,9 Millionen Franken. Das positive Ergebnis aus Grundmitteln ist auf einen einmaligen Sachverhalt zurückzuführen.

Die bestehenden Rückstellungen von 61,5 Millionen Franken für die Sanierung der Bernischen Pensionskasse BPK wurden aufgrund der erreichten Vollkapitalisierung der BPK vollständig aufgelöst. Ohne diesen positiven Einmaleffekt beträgt das Defizit gleichwohl circa 50 Millionen Franken.

Erste Schritte zur Verringerung des strukturellen Defizits sind getan

Für die kommenden Finanzplanjahre ist weiter mit einer negativen Entwicklung zu rechnen.

«Der Kanton Bern hat seinen Beitrag 2025 erfreulich um vier Prozent erhöht. Dennoch wachsen die Ausgaben aufgrund von Teuerung, Lohnmassnahmen, steigenden Studierendenzahlen und höheren Anforderungen schneller als die Einnahmen», sagt Rektorin Virginia Richter.

Gegen dieses strukturelle Defizit hat die Universitätsleitung im August 2025 bereits eine gesamtuniversitäre Einsparung von zwei Prozent beschlossen, um die finanzielle Stabilität und die langfristige Qualität von Forschung und Lehre zu sichern. Damit leistete die Universität einen Beitrag von 15 Millionen Franken zur Verringerung des strukturellen Defizits.

«Dies ist ein erster Schritt, dem weitere Massnahmen aller Beteiligten folgen müssen, damit die Universität leistungsfähig bleibt», schildert Verwaltungsdirektor Markus Brönnimann.

Forschungsförderung als zentraler Faktor

Ein wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit der Universität Bern wurde mit der Reassoziierung der Schweizer Universitäten an das EU-Forschungsprogramm Horizon Europe getan.

Berner Nachwuchsforschende konnten bereits wieder drei hochkompetitive ERC Starting Grants einwerben, was einer Fördersumme von rund 5,1 Millionen Franken entspricht und die Position der Universität Bern als führende Forschungsinstitution belegt.

«Dieser positiven Entwicklung steht jedoch eine wachsende Sorge über die nationale Forschungsförderung gegenüber. Aufgrund des Entlastungspakets des Bundes und der geplanten Einsparungen des SNF rechnen wir mit negativen Auswirkungen auf die Berner Forschung», gibt Virginia Richter in ihrem Bericht zu bedenken.

Die Universität Bern will weiterhin auf Weltniveau forschen können, wie 2025 beispielsweise mit der Beteiligung an der Bergung des mit 1,2 Millionen Jahren ältesten Eises der Welt, einem neuen Ansatz gegen Coronaviren oder Antworten zur Frage, warum der Mars rot sein könnte.

Zentrale Rolle für Wissens- und Innovationsstandort Bern

Die Universität Bern spielte 2025 auch eine zentrale Rolle für den Wissens- und Innovationsstandort Bern. So wurden zehn Firmengründungen registriert, die auf Forschung, Technologien und Expertise aus der Universität Bern basieren.

Das regionale Engagement wurde zudem mit der fünften Nacht der Forschung bekräftigt, an der Forschende der Universität Bern ihr Wissen mit rund 10’000 Besuchenden teilten.

Die Ausbildungsgänge der Universität Bern sind weiterhin sehr gefragt. An der Universität Bern waren im Herbstsemester 2025 19’741 Studierende eingeschrieben. Davon waren 8014 im Bachelorstudium, 5213 im Masterstudium, 3588 im Doktorat, 1297 in einem Weiterbildungsstudiengang auf Masterstufe (MAS) sowie 1483 auf Zertifikats- beziehungsweise Diplomstufe (CAS/DAS) und 146 in einem individuellen Weiterbildungsstudiengang (zum Beispiel Anwältin oder Notar).

Die Universität im Einsatz für die Gesellschaft

«Die Universität Bern leistet einen wichtigen Beitrag zu einer starken Gesellschaft, mit verlässlichem Wissen als zentraler Ressource», sagt Virginia Richter abschliessend.

Die vollständigen Statistiken, Entwicklungen und Berichte sind auf der entsprechenden Webseite der Universität Bern zugänglich.

Kommentare

User #4672 (nicht angemeldet)

Ich war an der UniBe immatrikuluert und habe daselbst mit Liz abgeschlossen. Gut ja, aber als Spitzen-Uni würde ich die Alma Mater Bernensis nicht bezeichnen

User #6281 (nicht angemeldet)

Der Armenkanton Bern ist im NFA bei den grössten Bezügern.

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