Bei Staatsbesuch verraten: Trumps Mutter schwärmte für King Charles
King Charles ist zu Besuch bei Donald Trump. Der US-Präsident Donald Trump verrät dabei eine schräge Anekdote über seine Mutter.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump hat König Charles im Weissen Haus empfangen.
- Dann erzählte Trump von der Royal-Liebe seiner Mutter.
- Diese habe früher für den jungen Charles geschwärmt.
König Charles (77) ist mit Königin Camilla (78) zu Besuch in den USA. Dabei wurden die beiden von Donald Trump (79) und First Lady Melania (56) im Weissen Haus empfangen.
Der Empfang war offiziell und feierlich geplant. Vor dem Weissen Haus erklangen die Hymnen, Trump und Charles gaben sich die Hand. Doch dann wurde es plötzlich sehr persönlich.
Trump schwärmt von Charles
Donald Trump lobte den britischen Monarchen in höchsten Tönen. Er nannte Charles einen «sehr eleganten Mann» und schwärmte von dessen britischem Akzent.
Dieser sei «wunderschön», sagte Trump. Der US-Präsident erinnerte auch an seinen eigenen Besuch auf Schloss Windsor im vergangenen Jahr.
Seine Mutter liebte die Royals
Dann kam Trump auf seine eigene Familie zu sprechen. Seine Mutter Mary Anne MacLeod Trump (1912 – 2000) stammte aus Schottland und war offenbar grosser Fan der britischen Royals.

Das zeigte sich laut Trump besonders bei TV-Auftritten der Queen. «Immer wenn die Königin an einer Zeremonie teilnahm, sass meine Mutter wie gebannt vor dem Fernseher und sagte: ‹Schau, Donald, schau, wie schön das ist.›»
Doch nicht nur die Queen hatte es ihr angetan.
«Meine Mutter hatte einen Crush auf Charles»
Trump sagte, seine Mutter habe den jungen Charles «so süss» gefunden. Dann schob er lachend nach: «Meine Mutter hatte einen Crush auf Charles. Können Sie das glauben?»

Ein «Crush» bezeichnet im Englischen eine schwärmerische Verliebtheit, die meist nicht erwidert wird. Trump spielte die Anekdote humorvoll aus und sorgte damit für eine lockere Stimmung beim Empfang.
Charles nahm diese Geschichte offenbar gelassen. Der König lächelte während Trumps Rede, wie Aufnahmen des Empfangs zeigen.
Charles kontert beim Dinner
Später wurde auch König Charles selbst humorvoll. Beim Staatsdinner spielte er auf Trumps frühere Aussage an, Europa würde ohne die USA heute Deutsch sprechen.

Charles sagte, ohne Grossbritannien würde Trump vielleicht Französisch sprechen. Der Satz sorgte im Saal für Lacher.
Harry bleibt auf Abstand
Die Beziehung zwischen dem britischen Königshaus und den USA hat auch eine persönliche Dimension.
Prinz Harry, der Sohn von König Charles, lebt mit seiner Frau Meghan und den beiden Kindern in Kalifornien.

Zu einem öffentlichen Treffen mit seinem Vater kommt es während der USA-Reise aber nicht. Das Verhältnis zwischen Charles und Harry gilt seit Jahren als belastet. Harry hatte dem Königshaus in Interviews, einer Netflix-Doku und seiner Autobiografie «Spare» schwere Vorwürfe gemacht.
Auch Meghan dürfte bei diesem Staatsbesuch kein Thema auf der offiziellen Bühne sein. Während König Charles in Washington empfangen wurde, blieb Harry mit seiner Familie an der Westküste.




















