Boris Johnson

    Boris Johnson mischt sich in Streit um Buch über Royals ein

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Grossbritannien,

    Der frühere britische Premierminister Boris Johnson mischte sich in den Streit bezüglich des Buches über die Königsfamilie ein. Er nahm die Royals in Schutz.

    Boris Johnson
    Die BBC sagte ein Interview mit Boris Johnson ab, nachdem ihm versehentlich die Vorbereitungsunterlagen zugeschickt wurden. (Archivbild) - keystone

    Der Wirbel in Grossbritannien um ein in den Niederlanden aus dem Handel genommenes Buch über die Königsfamilie hat auch am Wochenende angehalten. Der frühere britische Premierminister Boris Johnson mischte sich am Samstag mit einem Meinungsbeitrag in der Boulevardzeitung «Daily Mail» in die Debatte ein und nahm die Royals in Schutz.

    In der niederländischen Übersetzung des Buchs «Endgame» (Endspiel) des Autors Omid Scobie wurden laut übereinstimmenden Berichten grosser britischer Medien wie der BBC und des «Guardian» König Charles (75) und Prinzessin Kate (41) als diejenigen Royals identifiziert, denen Prinz Harry (39) und Herzogin Meghan (42) vorgeworfen hatten, über die Hautfarbe ihres damals noch ungeborenen Sohns Archie (4) spekuliert zu haben.

    Vorwürfe während Talkshow

    Aufgekommen waren die Vorwürfe in einem Aufsehen erregenden Interview mit US-Talkshowlegende Oprah Winfrey im März 2021. Meghan wollte die Namen der bezichtigten Royals damals nicht preisgeben, weil es «sehr schädlich für diejenigen wäre». Meghan zufolge ging es in den Gesprächen darum, wie dunkel die Haut ihres Kindes sein und was das bedeuten werde.

    Warum die Namen nur in der niederländischen Fassung zu lesen waren, blieb zunächst unklar. Autor Scobie versicherte, er habe kein Buch eingereicht, das die Namen enthielt. Die niederländischen Übersetzerinnen beharrten jedoch ebenfalls darauf, nichts hinzugefügt zu haben. Der niederländische Verlag zog das Buch zurück.

    Johnson befand die angeblichen Spekulationen über die Hautfarbe Archies, den er als «princeling» verspottete, indessen als harmlos. Die Vorwürfe seien «ein weiteres Beispiel des Prozesses, in dem normale menschliche Denkmuster und Verhaltensweisen denunziert, dämonisiert und vom Kanon des Akzeptablen gestrichen werden», schrieb der konservative Politiker.

    Kommentare

    Weiterlesen

    78 Interaktionen
    Buch über Royals
    Schweizer Technologie
    4 Interaktionen
    Antriebe

    MEHR IN NEWS

    Barry Callebaut
    Schokoladeproduzent
    klimawandel
    Zehn Jahre nach Paris
    Markwayne Mullin
    2 Interaktionen
    Heimatschutzminister

    MEHR BORIS JOHNSON

    putin
    83 Interaktionen
    Knapp verpasst
    Boris Johnson Vater
    1 Interaktionen
    Mit Ehefrau Carrie
    Boris Johnson Strauss
    7 Interaktionen
    Im Video
    Boris Johnson
    5 Interaktionen
    Umstrittene Aussagen

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    prinz harry
    16 Interaktionen
    Gönner
    Bushby
    20 Interaktionen
    28 Jahre unterwegs
    King Charles
    22 Interaktionen
    London