Eine Hündin steckte fast eine Woche lang in einer Felsspalte in einem Nationalpark im US-Bundesstaat New York fest – nun ist sie unverletzt gerettet worden.
In Felsspalte gefangener Hund
Die zwölf Jahre alte Hündin Liza wird von den Tierschützern Chris West und Gina Carbonari untersucht und mit Wasser versorgt. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Hündin Liza war fünf Tage in einer Felsspalte in einem Nationalpark in New York gefangen.
  • Ein Höhlenrettungsteam konnte sie wieder sicher an die Oberfläche bringen.
  • Die zwölfjährige Hündin sei zwar hungrig und durstig, aber bei guter Gesundheit.

Fünf Tage lang war Hündin Liza in einer engen Felsspalte in einem Nationalpark im US-Bundesstaat New York festgesteckt. Dann wurde sie von einem Höhlenrettungsteam befreit. Das zwölf Jahre alte Tier namens Liza habe das Martyrium im Minnewaska State Park Preserve ohne Futter und Wasser überstanden.

Hund in Felsspalte gefangen
Die Höhlenretterin Jessica Van Ord, die zierlichste Freiwillige des New Jersey Initial Response Team, kriecht in einen zwölf Meter tiefen Felsspalt im Minnewaska State Park, rund 140 km nördlich von New York. - dpa

Am 7. Oktober sei eine Frau mit ihrem Hund wandern gegangen, dabei sei er in den Spalt gestürzt. Man habe sein Bellen gehört und Parkmitarbeiter hätten in den folgenden Tagen versucht, die Stelle zu erreichen. Am Dienstag schliesslich hätten es Helfer des Tierschutzvereins Ulster County und eines Höhlenrettungsteams geschafft.

Hündin Liza
Auf dem Bildschirm einer Rohrreinigungs-Endoskopkamera sieht man die zwölf Jahre alte Hündin Liza in einer Felsspalte sitzen. - dpa

Zwei Retter hätten den Hund mit einer Kamera beobachtet. Danach sei es gelungen, ihn mit einer Fangstange mit Schlinge zu holen. Er sei so weit angehoben worden, dass er in einen Rucksack gelegt werden und an die Oberfläche gebracht werden konnte. Der Hund sei zwar hungrig und durstig, aber bei guter Gesundheit.

Hund gerettet
Die Hündin Liza konnte unverletzt aus der Tiefe einer Felsspalte geborgen werden. - dpa-infocom GmbH

Später sei er seiner Besitzerin gebracht worden. Während der Beobachtung mit der Kamera sei zu sehen gewesen, wie der Hund an den feuchten Wänden der Felsspalte leckte. So versorgte er sich wahrscheinlich mit Flüssigkeit. In dem Park herrscht laut Verwaltung eigentlich Leinenzwang.

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