USA vor Zwischenwahl – knappe Rennen um Senatssitze
In den USA werden am 3. November 35 Senatssitze vergeben. In mehreren republikanischen Hochburgen wird es eng.

Am 3. November werden in den USA 35 der 100 Senatssitze neu vergeben, wie der «ORF» berichtet. Derzeit halten die Republikaner 53 Sitze, die Demokraten 45, hinzu kommen zwei unabhängige Senatoren der demokratischen Fraktion.
Die Demokraten müssen vier republikanische Sitze erobern und dürfen zugleich keinen eigenen Sitz verlieren. Ein Patt würde den Republikanern zugerechnet, weil Vizepräsident JD Vance dann die entscheidende Stimme abgibt.
Mindestens zwei der nötigen vier Sitze müssten in Staaten fallen, die Trump 2024 zweistellig gewann, schreibt der «Tagesspiegel». Noch im Frühjahr galt das laut der Zeitung als ausgeschlossen, inzwischen gelten sieben Senatsrennen in den USA als eng.
Texas und Ohio sorgen in den USA für Überraschungen
Als bemerkenswert gilt laut dem «ORF» Texas, wo seit 1988 kein Demokrat mehr in den US-Senat gewählt wurde. Dort fordert der Demokrat James Talarico den Republikaner Ken Paxton heraus, einige Umfragen sehen beide in Schlagdistanz.
In Ohio führt der frühere Senator Sherrod Brown laut «Tagesspiegel» je nach Umfrage mit drei bis fünf Punkten. Er fordert den Republikaner Jon Husted heraus, der den Sitz von Vizepräsident JD Vance übernommen hat.
Das Rennen in Kansas gilt laut «ORF» als Toss-up, obwohl der Staat seit 1932 keinen Demokraten in den Senat schickte. Am Montag trat dort Präsident Trump auf, um den republikanischen Amtsinhaber Roger Marshall gegen Herausforderer Adam Hamilton zu unterstützen.
Alaska und Trumps Umfragewerte in den USA
In Alaska stehen laut «ZDFheute» zwei republikanische Kandidaten namens Dan Sullivan auf dem Wahlzettel, und Republikaner fürchten Verwechslungen. Die Demokratin Mary Peltola, die erste indigene Frau Alaskas im Repräsentantenhaus, erzielte bei den Vorwahlen das beste Ergebnis.

Die Zustimmung zu Trumps Amtsführung sank in den USA laut dem «ORF» auf 31 Prozent. Es ist der tiefste Wert seiner beiden Amtszeiten.
Michigan ist laut «Tagesspiegel» der einzige der sieben umkämpften Staaten, in dem die Demokraten einen Sitz verteidigen müssen. Dort tritt Abdul El-Sayed für die Demokraten gegen Mike Rogers an, Ex-Präsident Barack Obama hat sich für Ende Oktober angekündigt.












