Republikaner

    Midterms in USA – Auch Republikaner üben Kritik an Trump-Spots

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Die Demokraten haben in den USA Klage gegen Trump eingereicht. Es geht um 20 Millionen Dollar Steuergeld für Werbespots. Kritik kommt auch von Republikanern.

    trump usa
    Wenige Wochen vor den Midterms in den USA ziehen die Demokraten vor Gericht. Sie werfen Trump steuerfinanzierte Wahlwerbung vor. - keystone

    Die Demokraten haben in den USA Klage gegen Präsident Donald Trump eingereicht, wie «T-Online» berichtet. Laut dem Bericht sieht das Parteigremium DNC darin einen Verstoss gegen das Verbot, Haushaltsmittel für Propagandazwecke einzusetzen.

    Dem US-Präsidenten wird vorgeworfen, die Aktion für die Videos persönlich angeordnet zu haben. Zudem soll das US-Haushaltsamt 20 Millionen Dollar (16,6 Millionen Franken) für die Videos umgelagert haben, heisst es in der Klageschrift.

    Findest du es richtig, dass die Demokraten wegen der Trump-Spots in den USA klagen?

    Die Kläger fordern laut «T-Online» ein Gericht in Washington auf, der Regierung die Finanzierung der Clips zu untersagen. Zudem sehen sie sich durch die «illegale Verwendung von Steuergeldern durch die Trump-Regierung für Wahlwerbung» in einem fairen Wahlprozess benachteiligt.

    Diese Videos sorgen in den USA für Aufregung

    Der «ORF» berichtet von Trump-Videos auf Staatskosten, die kurz vor den Zwischenwahlen in den USA laufen. Eines ähnelt demnach einem Wahlwerbespot von 2024, in dem Trump von der «letzten Schlacht» spricht.

    Ein weiterer Clip unterlegt Trumps Auftritt mit einem Chor, der immer wieder «Love me» singt. Trump sagt darin, Amerika werde niemals ein kommunistisches Land sein, und der Hinweis «finanziert von der US-Regierung» wird eingeblendet.

    Trump kündigte auf Truth Social an, «patriotische Anzeigen» mit gesammeltem MAGA-Geld selbst zu bezahlen, so der «Tagesspiegel». Das Weisse Haus erklärte laut der Zeitung, er werde den Steuerzahlern bereits ausgestrahlte Spots nicht erstatten.

    Kritik kommt auch von Republikanern

    «Man kann kein öffentliches Geld ausgeben, um sich selbst zu promoten», sagte der republikanische Senator John Kennedy laut «Tagesspiegel». Der demokratische Senator John Hickenlooper bezeichnete die Spots auf X als «Propaganda», «illegal» und «unamerikanisch».

    donald trump usa
    Auch Republikaner üben Kritik an Trumps Spots: Senator John Kennedy sagt, man könne mit öffentlichem Geld keine Eigenwerbung finanzieren. - kestone

    Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat der USA, Chuck Schumer, sprach laut dem «ORF» von einer «korrupten Verwendung amerikanischer Steuergelder». Aus Trumps eigener Partei kam ebenfalls Widerspruch, so sagte der Republikaner Mike Rounds: «Ich denke, sie müssen diese Strategie überdenken.»

    «Die Werbespots waren wirklich gut», sagte Trump laut dem «Tagesspiegel» vor Journalisten im Weissen Haus. Auf die Frage, ob er den Steuerzahlern die Kosten erstattet, antwortete er, man werde entscheiden.

    Kommentare

    User #4046 (nicht angemeldet)

    Er sagte ja, dass ihr ALLE pleite seid, sobald er weg ist.

    Weiterlesen

    trump
    38 Interaktionen
    Umfragen
    Donald Trump Wahlkampf
    11 Interaktionen
    Wahlkampf
    11 Interaktionen
    Denton
    Nachhaltigkeit
    25 Interaktionen
    Konsum

    MEHR IN NEWS

    Seniorin
    2 Interaktionen
    Geduldsprobe
    pest sibirien
    5 Interaktionen
    Risiko?
    GTA 6
    Mehr Freiheit

    MEHR REPUBLIKANER

    6 Interaktionen
    Washington
    a
    24 Interaktionen
    «Verbrechen»
    Mitch McConnell
    2 Interaktionen
    Nach 3 Monaten Pause
    10 Interaktionen
    Dallas

    MEHR AUS USA

    -
    Schmuck verkauft?
    iPhone 18 Pro
    1 Interaktionen
    Verfärbungen
    3 Interaktionen
    Washington