Eine Hilfslehrerin in den USA hat mit Blackfacing gegen die Impfpflicht an amerikanischen Schulen protestiert. Darauf wurde die Mitarbeiterin suspendiert.
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In den USA gilt eine Corona-Impfpflicht an Schulen. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Blackfacing wollte eine Hilfslehrerin gegen die Impfpflicht an Schulen protestieren.
  • Daraufhin wurde die Frau suspendiert.

Um gegen die Corona-Impfpflicht zu protestieren, ist eine Hilfslehrerin in den USA mit schwarz angemaltem Gesicht zur Arbeit erschienen.

Die Hilfslehrkraft Lauren Pefferle sagte, sie stelle damit die afroamerikanische Bürgerrechtlerin Rosa Parks dar. Damit wolle sie ihrer Kritik an der Corona-Impfpflicht an Schulen Ausdruck verleihen. Für das Schwärzen ihres Gesichts habe sie Jod benutzt. Dies berichtete die Zeitung «Newberg Graphic» im US-Bundesstaat Oregon am Montag.

Rosa Parks hatte in den 50er Jahren gegen die Rassentrennung in den USA protestiert. Sie weigerte sich damals, von einem Sitzplatz in einem für weisse Fahrgäste reservierten Bereich eines Busses aufzustehen. Das sogenannte Blackfacing, bei dem sich Weisse schwarz anmalen, um Schwarze darzustellen, ist als äusserst beleidigend verpönt.

Schule suspendiert Lehrkraft

Die umstrittene Protestaktion an der Mabel-Rush-Schule nahe Portland blieb für Pefferle nicht folgenlos. Die betreffende Mitarbeiterin sei «von der Örtlichkeit entfernt» und suspendiert worden. Dies teilte der Schulbezirk Newberg mit, ohne die Mitarbeiterin namentlich zu nennen.

Es sei «wichtig, sich daran zu erinnern, wie Blackfacing genutzt wurde, um Schwarze falsch darzustellen und Schaden anzurichten.» Dies erklärte die Schulverwaltung. «Wir erkennen die Gewalt an, die dies darstellt, und die Verletzung, die es unabhängig von der Absicht hervorruft. Blackfacing hat keinen Platz in unseren Schulen.»

Impfpflicht an Schulen

Die vielerorts geltende Corona-Impfpflicht an Schulen trifft bei der Mehrheit der US-Bürger auf Zustimmung. Eine kleine, aber laute Minderheit prangert die Impfpflicht wie auch andere Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie jedoch an. Für sie sind die Massnahmen nur Einschränkungen der persönlichen Freiheiten.

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