Trumps Iran-Strafzölle könnten zu Konflikten mit China führen

    Melisa Zec
    Melisa Zec

    USA,

    Die USA kündigen 25-Prozent-Strafzölle für alle Länder an, die mit dem Iran handeln. China, Indien und Russland sind von Trumps Zöllen besonders betroffen.

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    Trumps Strafzölle folgen als Reaktion auf das gewaltsame Vorgehen des iranischen Regimes gegen Massenproteste. - keystone

    US-Präsident Donald Trump hat Strafzölle von 25 Prozent auf alle Geschäfte mit den USA für Handelspartner des Iran verhängt. Die Ankündigung erfolgte am Montag auf Truth Social.

    «Mit sofortiger Wirkung» treten die Zölle in Kraft, so der US-Präsident auf der Plattform. Dies folgt als Trumps Reaktion auf das gewaltsame Vorgehen des iranischen Regimes gegen Massenproteste, berichtet «ZDFheute».

    Die Islamische Republik steht unter US- und EU-Sanktionen. Wichtige Handelspartner wie China, Indien und die Türkei sind nun betroffen, so die «taz».

    Hintergrund der Drohung

    Experten sehen Parallelen zu früheren Zöllen gegen Indien, meldet «ZDFheute». China als grösster Handelspartner Irans könnte am stärksten leiden.

    Sollte Trump den Demonstranten im Iran helfen?

    Bereits jetzt belasten 145 Prozent Zölle den Handel mit den USA. Die neue Drohung könnte den Konflikt aufflammen lassen, warnt das «Handelsblatt».

    Trump greift nicht erstmals zu indirekten Zöllen gegen Handelspartner, heisst es weiter. Im Ukraine-Krieg verhängte er bereits 50-Prozent-Strafzölle auf indische Waren wegen russischem Öl.

    Trumps Unterstützung für Protestierende im Iran

    Zusätzliche Zölle gegen China könnten den Handelskonflikt neu entfachen. Experten warnen vor einer schnellen Eskalation, wie das «Handelsblatt» betont.

    Seit über zwei Wochen protestieren Iraner gegen das Regime der Islamischen Republik. Die durch Wirtschaftskrise ausgelösten Unruhen haben landesweite Dimension erreicht.

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    Der Tod der Influencerin fällt in eine Phase blutiger landesweiter Unruhen. - dpa

    Hunderte Demonstranten wurden nach Berichten getötet. Trump hat laut «ZDFheute» die Protestierenden öffentlich unterstützt und Teheran vor Repressionen gewarnt.

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    Kommentare

    User #3050 (nicht angemeldet)

    TRÖMPLI das ist für die Katz mit den zöllen

    User #5503 (nicht angemeldet)

    Aus sicht der USA mach er es richtig. Wenn jetzt die Anderen laufend Appeasment betreiben werden sie platt gewalzt. Es gäbe aber eine einfache und effektive Massnahme für die Anderen dem zu begegnen. 3 Monate keine Waren in die USA zuliefern. Dann ist die USA platt.

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