Trump wollte laut US-Medien Wahl über Justizministerium kippen

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    Mehrfach beschuldigte Donald Trump die Demokraten damit, sie hätten bei der US-Präsidentschaftswahl betrogen. Nun werden neue Details bekannt.

    Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA. Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa
    Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA. Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Manuel Balce Ceneta

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump behauptet weiterhin, die Demokraten hätten die Wahl gestohlen.
    • Der ehemalige Präsident wollte scheinbar mit einem neuen Justizminister dagegen vorgehen.
    • Das Vorhaben scheiterte allerdings am Widerstand der Beamten.

    Auch nach Ende der Amtszeit von Donald Trump werden neue Details bekannt, wie er das Ergebnis der Präsidentenwahl kippen wollte. Trump habe in den letzten Wochen erwogen, mit einem neuen amtierenden Justizminister vor das Oberste Gericht der USA zu ziehen. So berichteten am Wochenende die «New York Times», die «Washington Post» und das «Wall Street Journal».

    Die Überlegungen seien allerdings am Widerstand der Beamten im Justizministerium gescheitert. Diese hätten zum Teil mit Rücktritten gedroht, hiess es unter Berufung auf informierte Personen.

    Trumps Anwälte sind abgeblitzt

    Trump habe unter anderem gewollt, dass die US-Regierung einen oder mehrere Bundesstaaten verklagt. Dies behauptete ein ehemaliger Mitarbeiter dem «Wall Street Journal».

    Er hatte sich im Herbst beeilt, einen freien Sitz am Obersten Gericht mit seiner Kandidatin Amy Coney zu besetzen. Die Richter liessen jedoch Trumps Anwälte mehrfach abblitzen.

    William Barr US-Justizminister
    William Barr trat im Dezember als Justizminister zurück. (Archivbild) - dpa

    Justizminister William Barr war im Dezember zurückgetreten. Trump war unzufrieden mit seinem langjährigen Weggefährten, weil dieser erklärte, dass das Justizministerium keine Hinweise auf Wahlbetrug gefunden habe.

    Trump hatte ohne Belege behauptet, dass er nur durch Wahlfälschung gegen den neuen Präsidenten Joe Biden verloren habe. Auch Jeffrey Rosen, der als amtierender Justizminister folgte, hielt dem Druck von Trump stand.

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