Trump-Sondermittler Smith vor öffentlicher Anhörung in den USA
Sonderermittler Smith bekommt die Chance, seine einstige Anklage gegen den heutigen US-Präsidenten Trump wegen Wahlbetrugs in den USA öffentlich zu verteidigen.

Jack Smith, der ehemalige Sonderermittler gegen US-Präsident Donald Trump, wird öffentlich angehört. Die Sitzung im Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses findet am 22. Januar statt.
Vorsitzender Jim Jordan hat dies offiziell angekündigt, wie «Tagesspiegel» berichtet. Die Republikaner erwarten detaillierte Antworten zu Smiths umstrittener Arbeit.
Donald Trump wurde 2023 von Jack Smith in Washington auf Bundesebene angeklagt. Die Verfahren endeten nach Trumps Wiederwahl im November 2024 in den USA abrupt.
Ursprung der Ermittlungen in den USA
Jack Smith führte Ermittlungen gegen Trump durch, während Joe Biden das Präsidentenamt innehatte. Die Untersuchungen richteten sich auf versuchten Wahlbetrug sowie Verschwörungsvorwürfe wegen des Sturms auf das US-Kapitol 2021, so der «Spiegel».
Smith trat im Januar 2025 kurz vor Trumps Amtseinführung zurück. Trump hatte mehrmals gedroht, ihn umgehend aus dem Amt zu entfernen.
Im Dezember 2025 gab Smith bereits eine Geheimanhörung ab, berichtete der «Deutschlandfunk». Dort verteidigte er seine Untersuchungen gegen Vorwürfe der Voreingenommenheit ausführlich.
Politische Implikationen
Die öffentliche Vernehmung folgt auf Smiths eigenes Gesuch nach Transparenz. Er möchte nach der Geheimanhörung nun auch vor der Öffentlichkeit sprechen, schreibt der «Spiegel».
Die Republikaner in den USA betrachten die Ermittlungen als parteipolitische Hexenjagd auf Trump. Demokraten bieten Smith Gelegenheit, seine Handlungen detailliert zu rechtfertigen, so «Tagesspiegel».
Smith betonte in früheren Berichten seine Überzeugung von Trumps Schuld. Ohne den Wahlsieg 2024 hätte eine Verurteilung wegen Wahlbetrugs drohen können.
Trump bezeichnet Ermittlungen als ungerecht und einseitig
Juristen erwarten hitzige Debatten um Smiths Unabhängigkeit genau. Er muss seine Integrität gegen republikanische Vorwürfe nachdrücklich unter Beweis stellen.
Präsident Trump bezeichnet die gesamten Ermittlungen als ungerecht und einseitig. Seine engsten Verbündeten fordern nun absolute Transparenz in allen Details, schreibt der «Spiegel» weiter.

Die Anhörung könnte Debatten um Präsidentenimmunität im ersten Amtsjahr neu entfachen. Sie fällt in eine Phase anhaltender politischer Spannungen im Kongress.












