Donald Trump

    Trump sieht sich weiter im Machtkampf - und geht golfen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Trotz seiner Wahlniederlage sieht sich US-Präsident Donald Trump noch immer im Machtkampf mit seinem Herausforderer Joe Biden.

    Donald Trump spielt eine Runde im Trump National Golf Club. Foto: Steve Helber/AP/dpa
    Donald Trump spielt eine Runde im Trump National Golf Club. Foto: Steve Helber/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Steve Helber

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach der Siegesrede Bidens war der Mann im Weissen Haus zunächst still geblieben.

    Nach der Siegesrede Bidens war der Mann im Weissen Haus zunächst still geblieben.

    Doch am Sonntag meldete er sich bei Twitter zurück und und liess erkennen, dass er sich weiter als Opfer systematischen Wahlbetrugs sieht. In den von ihm abgesetzten Tweets schien Trump konservative Unterstützer zu zitieren, die seine Behauptungen stützen sollen. Der 74-Jährige bleibt seit Tagen stichhaltige Beweise schuldig.

    US-Medien berichten unterdessen davon, dass Trumps Umfeld versucht, auf den Präsidenten einzuwirken. Besonders seinen Familienmitgliedern wird grosser Einfluss auf Trump nachgesagt. Nach Darstellung des TV-Senders CNN legte First Lady Melania ihrem Mann nahe, seine Niederlage zu akzeptieren.

    Auch Schwiegersohn Jared Kushner soll mit seinem Schwiegervater über das Thema geredet haben. Dem Nachrichtenportal «Axios» zufolge riet er ihm, den Rechtsweg weiter zu verfolgen. Kushner und seine Ehefrau Ivanka Trump sind offiziell Berater des Präsidenten. «Axios» zitierte eine anonyme Quelle damit, dass «unangenehme Gespräche» im Dunstkreis Trumps stattfänden und sein engster Zirkel den Wahlsieg abgeschrieben habe - doch Trump weiter darauf bestehe, gewonnen zu haben.

    Einflussreiche Konservative stärkten Trump unterdessen den Rücken. «Präsident Trump sollte sich nicht geschlagen geben», sagte der Senator Lindsey Graham am Sonntag im Interview mit dem TV-Sender Fox News. «Dies ist eine umstrittene Wahl. Die Medien entscheiden nicht, wer Präsident wird. Wenn sie dies tun würden, gäbe es niemals einen republikanischen Präsidenten», sagte Graham weiter. Trump müsse vor Gericht ziehen.

    Auch Trumps persönlicher Anwalt Rudy Giuliani sagte Fox News, «zu diesem Zeitpunkt» wäre es falsch für den Präsidenten, eine Niederlage einzuräumen. Es gebe Beweise, dass die Wahl in mindestens drei oder vier und womöglich sogar in zehn Bundesstaaten «gestohlen» wurde. Giuliani kündigte mehrere Klagen an. Giuliani nannte es «ziemlich wahrscheinlich», dass am Ende der Supreme Court entscheiden werde. Senator Ted Cruz meinte, er glaube daran, dass es für Trump «einen Weg zum Sieg» gebe.

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    Donald Trump, Präsident der USA, spielt eine Runde Golf im Trump National Golf Club. - dpa

    Seit seiner Wahlniederlage war Trump nicht öffentlich aufgetreten, fuhr allerdings am Sonntag in seinen Golfclub im Bundesstaat Virginia. Unterdessen warb sein Wahlkampfteam in Mails an Unterstützer weiter um Spenden für Klagen. Allerdings steht im Kleingedruckten auf der Spendenseite im Internet, dass ein grosser Teil der eingesammelten Mittel zur Aufwendung von Wahlkampfschulden eingesetzt werden soll.

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