Fünf Vermisste nach Flutwelle in Nepal
Eine Flutwelle im Hochland Nepals hat Dutzende Gebäude mitgerissen sowie Schäden an Strassen, Brücken und Wasserkraftwerken angerichtet. Mindestens fünf Menschen würden vermisst, teilte die nationale Katastrophenschutzbehörde mit.

Die Behörden brachten demnach mehrere abgeschnittene Familien mit Hubschraubern aus der Gefahrenzone in Sicherheit. Ausgelöst wurde die Flutwelle im Fluss Budhigandaki durch einen Erdrutsch, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Der Fluss entspringt im nördlichen Teil der an der chinesischen Grenze liegenden Verwaltungszone Gandaki im Himalaya-Gebirge.
Hunderte Such- und Bergungskräfte waren den Angaben zufolge im Einsatz, um nach vermissten Menschen zu suchen. Die Bewohner der betroffenen Region erhielten Alarmhinweise, nachdem es am frühen Morgen (Ortszeit) erste Berichte über eine herannahende Flutwelle gegeben hatte. Die Wassermassen richteten nach Angaben der Polizei grössere Infrastrukturschäden an. In den sozialen Medien zirkulierten Videos, die unter anderem zeigten, wie Gebäude und Brücken weggerissen wurden.
Der Budhigandaki ist Teil des Trishuli-Narayani-Flusssystems, an dem Ende August eine Sturzflut aus den Gletschergebieten des Himalaya katastrophale Auswirkungen auf die Umgebung hatte. Etwa 1.450 Menschen kamen dabei alleine in Nepal ums Leben. Mehr als 5.500 Menschen gelten immer noch als vermisst. Als Auslöser gilt ein Abbruch grosser Mengen an Gletschereis und Felsgestein.










