Donald Trump kündigt nach Pest-Verdacht Telefonat mit Putin an
Nach dem ungeklärten Tod einer russischen Pestforscherin kündigt Donald Trump ein Telefonat mit Putin an. Russland dementiert eine Pestinfektion.

Der Tod einer 28-jährigen Mitarbeiterin eines Pestforschungsinstituts in Irkutsk sorgt international für Aufmerksamkeit. Russische Behörden weisen Berichte über eine mögliche Pestinfektion zurück, berichtet «Spiegel».
Die Frau starb Anfang Oktober im Kreiskrankenhaus von Schelechow laut russischen Behörden an einer «Lungenentzündung unbekannter Herkunft», berichtet «Zeit». Lokale Medien berichten von einem möglichen Laborunfall.

Der Mitarbeiterin soll ein Röhrchen mit dem Pesterreger Yersinia pestis zerbrochen sein, berichtet «HNA». Ob es tatsächlich zu diesem Zwischenfall und einer Infektion kam, ist bislang nicht bestätigt.
Donald Trump kündigt Telefonat mit Putin an
Die russische Seuchenschutzbehörde Rospotrebnadzor schloss laut «Zeit» eine Infektion mit Pesterregern aus. Untersuchungen hätten keine Mikroorganismen nachgewiesen, die mit der beruflichen Tätigkeit der Verstorbenen zusammenhängen.
US-Präsident Donald Trump kündigte laut «Spiegel» ein baldiges Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin an. Auf eine Reporterfrage erklärte Trump, ein Termin für das Gespräch stehe bereits fest und werde sehr bald stattfinden.

Die US-Regierung beobachtet den ungeklärten Krankheitsfall in Russland aufmerksam, berichtet «HNA». Trump erklärte zudem, die USA würden Russland bei Bedarf so gut wie möglich helfen.
WHO fordert weitere Informationen von Russland
US-Aussenminister Marco Rubio erklärte, Washington verfolge die Lage und mögliche Risiken einer Ausbreitung genau, so «HNA». Die US-Gesundheitsbehörde CDC beobachte die Berichte ebenfalls, betonte laut «Spiegel» jedoch, dass der mögliche Lungenpestfall unbestätigt sei.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO bat die russischen Behörden um weitere Informationen und stehe mit ihnen in Kontakt, berichtet «Welt». In Irkutsk selbst blieb die Lage nach Angaben der Behörden ruhig, berichtet «Euronews».
Interfax meldete unter Berufung auf Rospotrebnadzor zunächst lediglich eine Erkrankung und erwähnte keinen Todesfall, berichtet «Spiegel». Später wurde bekannt, dass die 28-jährige Wissenschaftlerin bereits am Freitag gestorben war.
Fast 200 Kontaktpersonen der Verstorbenen wurden für drei Wochen unter Quarantäne gestellt, berichtet «HNA». Vertuschungsvorwürfe kamen laut «HNA» auf, nachdem regierungsnahe Webseiten Berichte löschten und russische Behörden Meldungen über den möglichen Pestfall herunterspielten.















