Nahost-Konflikt

    Trump: Hamas könnte humanitäre Krise in Gaza beenden

    Keystone-SDA
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    USA,

    US-Präsident Donald Trump macht Hamas für das Leid in Gaza verantwortlich und fordert deren Kapitulation.

    Trump sieht Fortschritte in den Gesprächen mit der EU
    Trump sieht Fortschritte in den Gesprächen mit der EU - Manuel Balce Ceneta/AP/dpa

    US-Präsident Donald Trump hat der Hamas erneut eine zentrale Rolle für das Leid der Menschen im Gazastreifen zugewiesen. «Der schnellste Weg, um die humanitäre Krise in Gaza zu beenden, ist, dass die Hamas kapituliert und die Geiseln freilässt!!!», schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. In den vergangenen Tagen hatte Trump wiederholt mehr Hilfen für die notleidende Bevölkerung in dem abgeriegelten Küstengebiet gefordert.

    Dabei hob er insbesondere das Schicksal der Kinder hervor. Auch auf die israelische Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte Trump öffentlich Druck.

    Hauptverantwortung bei der Hamas?

    Gleichzeitig betonte die US-Regierung weiterhin, dass die Hamas die Hauptverantwortung für die Lage in Gaza trage. Nach den Worten der Sprecherin des US-Aussenministeriums, Tammy Bruce, lenke die islamistische Gruppierung bei den Verhandlungen möglicherweise auch deshalb nicht ein, weil sie hoffe, «dass das Leid so lange andauert, bis Welt ihren Forderungen nachgibt».

    Auslöser des Gaza-Kriegs war das Massaker der Hamas und anderer islamistischer Extremisten auf Israel am 7. Oktober 2023. Dabei wurden etwa 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Israel geht davon aus, dass von den letzten festgehaltenen Geiseln noch etwa 20 am Leben sind.

    Humanitäre Krise spitzt sich zu

    Während der fast 22 Monate Krieg sind nach palästinensischen Angaben mehr als 60.000 Menschen getötet worden. Israel hatte seit März nur noch vereinzelt Hilfslieferungen zugelassen. In der Folge spitzte sich die humanitäre Situation dramatisch zu.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte vor einer tödlichen Hungerkrise. Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen werfen Israel vor, die Bevölkerung gezielt auszuhungern – und werten dies als Kriegsverbrechen. Die israelische Regierung weist die Vorwürfe zurück.

    In den vergangenen Tagen wurden erstmals seit Monaten wieder grössere Hilfslieferungen in das Küstengebiet gebracht. Kritiker bezweifeln allerdings, dass die gelieferten Mengen ausreichen.

    Kommentare

    User #5469 (nicht angemeldet)

    wer könnte Bibi endlich zur vernunft bringen ,sicher nicht Trump

    User #8548 (nicht angemeldet)

    Dies liegt wohl nicht an Hamas, sondern Bibi!

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