SMS des Todes legt Android-Handys lahm
Die SMS des Todes zwingt Android-Handys in eine Neustart-Schleife. Betroffen sind die Versionen 12 bis 17, Google hat reagiert.

Der Sicherheitsforscher Mark Blaszczyk hat die SMS des Todes am Donnerstag publik gemacht, wie «heise online» berichtet. Die Schwachstelle betrifft offenbar die Android-Versionen 12 bis 17 und bringt den Telefoniedienst der Geräte zum Absturz.
Der Angriff erfolgt laut «web.de» über eine sogenannte WAP-Push-SMS, die nicht einmal im Posteingang der Nutzenden erscheint. Wird die Lücke nicht behoben, startet das Telefon nach einem Angriff ungefähr alle anderthalb Minuten neu.
Nach einem Angriff mit der SMS des Todes fordert der Bildschirm laut «T-Online» zum Zurücksetzen im Wartungsmodus auf. Experten warnen eindringlich davor, denn wer «Wipe data» wählt, löscht alle Fotos, Kontakte und Dokumente unwiederbringlich.
Rettung nach der SMS des Todes
Betroffene sollten sich laut «web.de» Profi-Hilfe holen, statt das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und alle Daten zu löschen. Laut Blaszczyk ist eine Wiederherstellung über eine PC-Verbindung mit dem Entwicklertool Android Debug Bridge möglich.

Google hat die Lücke laut «T-Online» für die Versionen 14 bis 17 bereits geschlossen. Besitzer eines Pixel-Smartphones erhalten den Patch sofort, bei Samsung oder Xiaomi dauert es oft Wochen oder Monate.
Auf älteren Geräten mit Android 12 oder 13 bleibt die Lücke laut «web.de» höchstwahrscheinlich bestehen. Nutzende sollten regelmässig in den Smartphone-Einstellungen oft unter System und Softwareupdates nachsehen, ob Aktualisierungen vorliegen.
















