Neues Planungstool findet Standorte für Windräder und Solarpanels
Wo sollen in der Schweiz neue Solar- und Windkraftanlagen entstehen, damit sie möglichst wenige Konflikte mit Natur und Landschaft verursachen? Ein digitales Planungstool der ETH Zürich soll dabei helfen, geeignete Standorte zu identifizieren.

Es verknüpft Daten zu Energiepotenzialen, Biodiversität und Landschaftsschutz, wie die Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) am Dienstag mitteilte.
Der «Swiss SolarWind Explorer» zeigt auf Karten, welche Gebiete sich für Solar- und Windenergie eignen und wo Interessenkonflikte bestehen könnten. Planungsbehörden, Energieversorger und weitere Interessierte können einzelne Kriterien anzeigen lassen, nach eigenen Prioritäten gewichten und miteinander vergleichen. Zudem lässt sich berechnen, wie viel Strom in ausgewählten Gebieten produziert werden könnte.
Grundlage des Tools ist ein Kriterienkatalog, der in einem partizipativen Prozess unter Beteiligung von Forschenden, Kantonen, Nichtregierungsorganisationen und Verbänden aus den Bereichen Energie und Raumplanung erarbeitet wurde. Berücksichtigt werden unter anderem das Potenzial für Winterstrom, die Biodiversität und die Erholungsqualität der Landschaft.






