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    Tarifstreit bei US-Flugzeugbauer Boeing geht weiter

    Keystone-SDA
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    USA,

    Mehr als 3000 streikende Angestellte und der US-Flugzeugbauer Boeing können sich auch im vierten Anlauf nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen.

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    Ein Teil der Belegschaft des US-Flugzeugbauers Boeing befindet sich seit mehreren Monaten in einem Streik. (Archivbild) - keystone

    Beim US-Flugzeugbauer Boeing haben mehr als 3000 seit August streikende Beschäftigte mehrerer Kampfflugzeugwerke zum vierten Mal ein Angebot des Arbeitgebers abgelehnt.

    «Boeing hat behauptet, sie haben ihren Angestellten zugehört – das Ergebnis der heutigen Abstimmung zeigt, dass sie es nicht getan haben», erklärte Brian Bryant von der Gewerkschaft IAM am Sonntag.

    In den Tarifverhandlungen fordern die Beschäftigten der Werke in den Bundesstaaten Missouri und Illinois im Mittleren Westen der USA stärkere Lohnerhöhungen, höhere Bonuszahlungen und bessere Altersvorsorgeaufwendungen. Sie wollen mit den Boeing-Beschäftigten in der Region Pacific Northwest gleichgestellt werden, wie die Gewerkschaft erklärte.

    Boeing demonstriert Grosszügigkeit

    Eine Reaktion von Boeing auf das Abstimmungsergebnis lag zunächst nicht vor. Boeing-Vizechef Dan Gillian hatte das vorliegende Angebot zuvor gelobt. Demnach sah es einen Anstieg der Löhne um durchschnittlich 45 Prozent in einem Zeitraum von fünf Jahren vor, diverse Prämien, bessere Gesundheits- und Rentenleistungen sowie mehr Urlaubstage.

    Die seit dem 4. August streikenden Angestellten arbeiten in der Produktion von F-15 und F-18-Kampfjets, eines Ausbildungssystems für Piloten und der Drohne MQ-25.

    Anfang September begann Boeing mit der Suche nach «dauerhaftem» Ersatz für die streikenden Mitarbeiter. Anfang Oktober wurde die Rekrutierung neuer Beschäftigter auf weitere Bereiche ausgeweitet, zudem wurde die Auslagerung bestimmter Aufgabe an Drittfirmen geprüft.

    Kommentare

    User #1958 (nicht angemeldet)

    Man kann nicht alles haben, erst leisten sie sich die verfaulte Orange ins neue weissgoldene Haus mit dem neuen Ball Saal zu wählen und nun wollen sie noch mehr Geld das dafür schon verpulfert wurde und das in einer Zeit wo alle Handelspartner beginnen keine US Produkte mehr zu kaufen.

    User #3131 (nicht angemeldet)

    Ein Teil dieser Beschäftigten könnte zu Airbus wechseln. Ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen könnte durchaus wertvoll sein. Auch gewisse Rüstungsfirmen könnten Interesse haben, denn Europa will sich von gewissen Waffenlieferungen unabhängig von den USA machen. Hehehe. LOL.

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