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    Shutdown: US-Regierung darf Personal nicht entlassen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Eine Bundesrichterin in Kalifornien hat der US-Regierung untersagt, während des anhaltenden Shutdowns weitere Mitarbeiter zu entlassen.

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    Ein geschlossenes Regierungsgebäude in Washington während des anhaltenden Shutdowns. Millionen Amerikaner sind von der Haushaltssperre betroffen. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine einstweilige Verfügung stoppt vorläufig Entlassungen während des US-Shutdowns.
    • Die Richterin wirft der Regierung vor, Regeln im Haushaltsstreit zu ignorieren.
    • Der Shutdown dauert seit vier Wochen an, ein Ende ist nicht absehbar.

    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump darf während der andauernden Haushaltssperre in den USA bis auf weiteres keine Regierungsmitarbeiter feuern. Die kalifornische Bundesrichterin Susan Illston erliess am Dienstag (Ortszeit) eine einstweilige Verfügung, die der Regierung vorläufig weitere Entlassungen im Zuge des Shutdowns untersagt. Die Anordnung gilt bis zu einer Entscheidung im Hauptverfahren, wie aus einem Gerichtsdokument hervorgeht.

    Bereits zuvor hatte Illston die Regierung daran gehindert, einen dauerhaften Stellenabbau im öffentlichen Dienst voranzutreiben. In einem Rechtsstaat dürfe man so etwas nicht machen, sagte sie laut anwesenden US-Reportern in einer Anhörung. Die Regierung scheine die Situation im Haushaltsstreit auszunutzen, um davon auszugehen, dass alle Regeln ausser Kraft gesetzt seien.

    Kein Ende in Sicht

    Der Shutdown in den USA dauert seit vier Wochen an, ein Ende ist nicht in Sicht. Weil sich Demokraten und Republikaner im US-Kongress nicht auf einen Bundeshaushalt einigen können, fehlt die Grundlage für die weitere Finanzierung. Dadurch mussten viele staatliche Behörden und Institutionen schliessen oder ihre Arbeit stark einschränken.

    Die Trump-Regierung hatte damit begonnen, dauerhaft Stellen im öffentlichen Dienst zu streichen. In den USA werden solche Massnahmen «RIFs» («reduction in force») genannt. Eigentlich ist der Kongress in solche Entscheidungen eingebunden. Gewerkschaften reichten Klage ein.

    Bereits in den ersten Monaten von Trumps zweiter Amtszeit waren bei umfassenden Kürzungen zahlreiche Beamte entlassen worden. Zuletzt hatte Trump vor allem «von Demokraten geführte Einrichtungen» im Fokus, die dann «vorübergehend oder dauerhaft» geschlossen werden sollten.

    Kommentare

    User #4822 (nicht angemeldet)

    Trump sollte man sofort entlassen.

    User #4871 (nicht angemeldet)

    Mit Doge wollte Trump schon in der Regierung sparen. Leider wurde dies nicht weiter geführt. Nun erledigt sich dies von alleine mit dem Shutdown.

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